Kholat: PlayStation 4-Version des Exploration-Horrorspiels anegekündigt

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Kholat: PlayStation 4-Version des Exploration-Horrorspiels anegekündigt
PS4

"Kholat" wird im März 2016 für die PlayStation 4 veröffentlicht. Der Titel basiert auf einer wahren Begebenheit und verfrachtet euch in den eisigen Ural. Für den PC ist "Kholat" schon seit Sommer 2015 erhältlich.

Für PC-Spieler ist "Kholat" längst ein alter Hut, immerhin wurde der Titel für diese Plattform schon im Sommer des vergangenen Jahres veröffentlicht und kann aktuell für 7,74 Euro über Steam geordert werden. Neu ist, dass es "Kholat" in absehbarer Zeit auch auf die PlayStation 4 schaffen wird. Und zwar am 8. März 2016. Der Zeitraum der Ankündigung wurde nicht ohne Grund gewählt. Denn der Titel basiert auf einem Ereignis, das im Februar 1959 stattfand. Damals kam eine Gruppe von neun russischen Wanderern bei einer winterlichen Expedition unter mysteriösen Umständen ums Leben. Entsprechend ist "Kholat" ein Exploration-Abenteuerspiel mit Horrorelementen.

In "Kholat" begebt ihr euch in die "grenzenlose Landschaft des ungastlichen Uralgebirges", die im Spiel aber gar nicht so groß ist. Ihr müsst herausfinden, was sich wirklich in der Nacht im Winter 1959 zugetragen hat. "Warum wurde das Zelt der Wanderer von innen zerschnitten? Warum flüchteten die Wanderer panisch und zum Teil nur leicht bekleidet in verschiedene Richtungen? Warum waren die Körper der Toten verbrannt, teils radioaktiv verseucht und wiesen Hautverfärbungen und ergraute Haare auf? Wie kam es zu den inneren Verletzungen obwohl keine äußeren Gewalteinwirkungen sichtbar waren? Und warum hielten sich die Behörden so sehr mit Informationen zur Todesursache zurück?", so die Macher.

Das Unglück am Djatlow-Pass hat sich wie folgt zugetragen: "Im Winter 1959 begaben sich neun erfahrene Bergsteiger auf einen Ausflug im nördlichen Teil des Uralgebirges, der für sie tödlich endete. Die Leichen der Expeditions-Crew wurden später verstreut am Hang des Cholat Sjachl, dem Berg der Toten, gefunden. Einheimische wollen in der Nacht des Todes einige orangefarbene Flugobjekte am Himmel gesehen haben. Andere Theorien besagen, dass die Wanderer durch atmosphärische Elektrizität – sogenannten Winterblitzen – getötet wurden. In einigen Berichten wurde spekuliert, dass die Gegend heimlich vom Militär genutzt wurde, was anschließend verschleiert werden sollte." Der Tod der Wanderer wurde bis heute nicht geklärt.

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