The Witness: Virtual Reality-Support nicht optimal

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The Witness: Virtual Reality-Support nicht optimal

Nicht jedes Spiel ist für die VR-Zukunft geeignet. So eigentlich auch das kürzlich veröffentlichte Rätselspiel "The Witness". Vor allem die vorgegebenen Grenzen in der Spielwelt stellen eine Hürde dar. Zumindest im Fall der PS4-Version wurde der VR-Support kürzlich ausgeschlossen.

Das im Januar zur Verfügung gestellte "The Witness" erschien kurz vor der Veröffentlichung von drei großen Virtual Reality-Headsets, was die Frage aufkommen ließ, in welcher Art und Weise das Rätselspiel von Jonathan Blow für die VR-Zukunft fit gemacht wird. Für die Antwort sorgte der Programmierer Andrew Smith, der die Probleme beim VR-Support im Rahmen einer AMA-Session auf Reddit näher beschrieb. Laut seiner Aussage verfügt die Spielwelt von "The Witness" über Grenzen, die bei einem VR-Support weiter eingeschränkt werden müssten.

"The Witness kann in der virtuellen Realität gespielt werden", so seine Aussage. "Aber es ist weit von einem optimalen Erlebnis entfernt, da das Spiel wirklich sehr für eine Non-VR-Erfahrung designt wurde. Die VR-Spiele, mit denen die Leute wirklich überzeugt werden können, sind jene, die von Grund auf für dieses Format entwickelt wurden." Vor allem die freien Bewegungen im Spiel seien ein großes Problem, das es zu lösen gilt. Das gelte vor allem für die nicht sichtbaren Grenzen.

The Witness - Bild 2

"Wenn du dich mit deinem Gamepad durch das Spiel bewegst und dabei auch deinen Kopf frei bewegen kannst. Was passiert, wenn du einen Charakter an eine [unsichtbare] Wand navigierst und deinen Kopf nach vorne durch diese Wand streckst?", heißt es weiter. "Sollten wir das Headtracking abschalten, bevor ihr diese Wand erreicht? Oder sollten wir die Grenzen verlagern, sodass ihr nicht mehr in die Nähe dieser Wände gelangt? Beides sind wirklich schlechte Lösungen."

Werden diese Einschränkungen aber nicht gemacht, könnten gewisse Kopfneigungen oder Bewegungen zumindest in der jetzigen Version von "The Witness" einem Cheat gleichkommen. "Das ist der Grund, warum die meisten Spiele für eine sitzende Erfahrung kreiert wurden oder sich auf einen Raum beschränken, bei dem die Grenzen bekannt sind. Es wird interessant sein, zu sehen, mit welchen Lösungen die Leute bei ihren Inhalten kommen", so Smith abschließend. Übrigens gibt es mal wieder einen Speedrun:

Quelle: Reddit

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