PlayStation VR: Sony verliert beim Verkauf kein Geld und Lieferknappheit erwartet

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PlayStation VR: Sony verliert beim Verkauf kein Geld und Lieferknappheit erwartet
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PlayStation VR ist das billigste der drei großen Virtual Reality-Headsets. Das bedeutet aber nicht, dass Sony beim Preis von rund 400 Euro bei jedem einzelnen Verkauf Geld verliert. Bei einer solchen Kalkulation könnte das Unternehmen keine überzeugende Software entwickeln oder PlayStation VR bewerben. Der Händler GAME geht wiederum davon aus, dass PlayStation VR zum Launch nur schwer zu haben sein wird.

Die Nachfrage nach dem Virtual Reality-Headset PlayStation VR ist schon Monate vor dem Launch enorm. Die bei der ersten Vorbestellwelle verfügbaren Kontingente waren bei einigen Händlern innerhalb weniger Sekunden ausverkauft. Mittlerweile nehmen die meisten Händler wieder Vorbestellungen an, was aber nicht bedeutet, dass es beim Launch im Oktober dieses Jahres keine Lieferengpässe geben wird.

GAME erwartet eine Lieferknappheit

Davon geht zumindest Martyn Gibbs von der britischen Handelskette GAME aus. Laut seiner Ansicht sollten die Kunden zum Launch von PlayStation VR nicht Millionen an verfügbaren Geräten erwarten. Laut der Aussage des GAME-CEOs könne man im Unternehmen gut mit gefragten Produkten umgehen, die nur begrenzt verfügbar sind. "Und wir gehen davon aus, dass Virtual Reality in diese Kategorie fallen wird", so Gibbs. "Also glaube ich nicht, dass ihr davon ausgehen solltet, dass schon am ersten Tag Millionen Geräte verfügbar sein werden."

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"Wenn ihr eines haben möchtet, dann würde ich mich an eurer Stelle beeilen", heißt es weiter. Zugleich geht GAME davon aus, dass in der Launch-Phase keine Vorräte angehäuft werden können. Die Exemplare von PlayStation VR, die produziert werden, könnten laut Gibbs unverzüglich einen Abnehmer finden. Natürlich ist es die Aufgabe des Handels, die Kunden zu einem schnellen Kauf zu bewegen, sodass derartige Aussagen zumindest mit der nötigen Skepsis betrachtet werden sollten. Allerdings gehen auch viele Händler auf eBay von einer Knappheit aus. Mittlerweile wird PlayStation VR zu Preisen bis hin zu 1.000 Dollar angeboten.

Sony verliert mit PlayStation VR kein Geld

An anderer Stelle meldete sich Sonys Shuhei Yoshida zu PlayStation VR zu Wort. Bekanntlich wird das Virtual Reality-Headset zu einem Preis von 399 Euro verkauft, was für viele Interessenten in riesiger Batzen Geld ist. Bei einem direkten Vergleich mit HTC Vive und Oculus Rift, die in etwa das Doppelte kosten und einen teuren PC voraussetzen, rückt der Preis von PlayStation VR aber in ein ganz anderes Licht. Das ließ die Frage aufkommen, ob Sony die Hardware subventioniert. Laut Yoshida war das nicht die Absicht des Unternehmens. Man habe die besten Hardware-Teams zusammengeholt, um ein High-Tech Produkt mit einem vertretbaren Preis anbieten zu können.


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"Wir wollen beim Verkauf der Hardware kein Geld verlieren, denn wir sind ein kommerzielles Unternehmen", so Yoshida. "Aber viel wichtiger ist: Wenn wir beim Hardwareverkauf Geld verlieren, können wir kein Geld verdienen, mit dem wir die Softwareentwicklung und die Konsumenten unterstützen oder Promotion machen können. Wir verdienen beim Verkauf der Hardware nicht viel Geld, aber wir wollten uns selbst nicht in eine Position bringen, in der wir beim Verkauf der Hardware Geld verlieren, was unsere Möglichkeiten eingeschränkt hätte." Laut Yoshida konnten bisher alle gesteckten Ziele erreicht werden, was für ihn eine Erleichterung sei.

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