Microsoft: Fast 2.000 Stellen sollen gestrichen werden – Smartphone-Produktion vor dem Aus?

Microsoft: Fast 2.000 Stellen sollen gestrichen werden – Smartphone-Produktion vor dem Aus?
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Wie Microsoft bekannt gab, wird das Unternehmen bei der Produktion von Smartphones zukünftig kürzer treten. Eine Entscheidung, die die Streichung von mehr als 1.800 Stellen nach sich ziehen wird.

Aktuellen Berichten zufolge könnte sich Microsoft auf kurz oder lang aus der Produktion von Smartphones zurückziehen. Dies berichtet Gewerkschaftsvertreter Kalle Kiili und gibt zu verstehen, dass von Microsofts Neuausrichtung vor allem die Mobile-Sparte in Finnland betroffen ist.

So sollen bei Microsoft Mobile 1.350 Stellen gestrichen werden. Hinzukommen rund 500 Menschen in anderen Ländern, die aufgrund der Umstrukturierung ihre Arbeit verlieren. Während Kiili davon spricht, dass Microsoft zur Zeit keine Smartphones mehr herstellen wird, zeichnet eine Stellungnahme des Redmonder Konzerns ein anderes Bild.


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Fokus soll auf die Software verlagert werden

So bestätigt auch Chris Weber, der Verkaufschef der Microsoft-Smartphones, die Berichte der Gewerkschaft. Terry Myerson, der Gerätechef der Redmonder, hingegen schreibt in einer aktuellen E-Mail, dass das Aus der Smartphone-Spart keineswegs beschlossene Sache sei. "Wir schrauben zurück, aber wir sind nicht raus", wird dieser zitiert.

Demnach werde Microsoft auch weiterhin Geräte entwickeln, müsse sich bei der Produktion zukünftig jedoch auf bestimmte Segmente konzentrieren. Zudem soll der Fokus verstärkt auf die Software verlagert werden. Laut Marktforschern zeichne sich ab, dass Microsoft den Kampf gegen die übermächtige Konkurrenz in Form von Google und Apple aufgegeben hat.

Während es Android laut Marktforschern im letzten Quartal auf einen Marktanteil von rund 84 Prozent brachte, entfielen 15 Prozent aller verkauften Mobile-Systeme auf iOS. Die Windows-Systeme hingegen spielten mit 2,4 Millionen verkauften Einheiten beziehungsweise einem Marktanteil von gerade einmal 0,7 Prozent keine Rolle.

Quelle: Zeit

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