Sony: PS4-Lebensdauer hat "mindestens noch einmal so viel Zeit vor sich"

Sony: PS4-Lebensdauer hat "mindestens noch einmal so viel Zeit vor sich"
PS4

Der deutschsprachige Nachrichtensender n-tv konnte Uwe Bassendowski, deutsches PlayStation-Oberhaupt von Sony, einige interessante Aussagen über die Zukunft von stationären Spielekonsolen, Pläne für die Zukunft, Virtual Reality und die PlayStation 4 Neo entlocken.

Demnach schob er dem Thema neue Konsolengeneration einen Riegel vor, es sei noch zu früh zu sagen, ob ein Ende klassischer Konsolen in Aussicht sei: „Das Thema neue Konsolengeneration ist derzeit keins. Wir wachsen mit der Playstation 4 noch. Warum sollen wir jetzt schon eine neue Generation bringen? Die PS1 hatte neun Jahre, die PS2 zehn Jahre und die Playstation 3 acht Jahre.“ Die bevorstehende PlayStation 4 Neo würde hingegen nicht dazu zählen.

Eine leistungsstärkere Konsole bräuchte man auch für den Einsatz von Virtual Reality nicht, da es auf allen Konsolen läuft, die Sony aktuell im Angebot hat und zwar „ohne Einschränkung der Qualität“. Der Lebenszyklus der aktuellen PlayStation soll im Vergleich zu den Vorgängern „annähernd gleich“ bleiben, zwar wahrscheinlich etwas kürzer, man sei aber erst „in der ersten Hälfte ihrer Lebensdauer“. Die Konsole hätte „mindestens noch einmal so viel Zeit vor sich“ wie seit der Originalveröffentlichung vergangen ist. Das könnte zu der Schlussfolgerung führen, dass es vor dem Jahr 2019 keine neue Konsolenhardware für Normalverbraucher zu sehen geben wird.

Ein immer wieder diskutiertes Thema ist die Ablösung klassischer Konsolen durch Streaming-Angebote, doch: „Totgeglaubte leben länger. Es geht in der Spieleindustrie um organische Veränderung. Die entsteht durch verändertes Verbraucherverhalten, also neue Konsumgewohnheiten. Es gibt Menschen, die lieber digitale Software herunterladen, als in den Handel zu gehen. Dafür haben wir den Playstation Store. Das ist aber nicht der größte Teil. Darüber hinaus gibt es andere, die es im Streamingdienst spielen wollen. Playstation Now befindet sich derzeit in der Betaphase und wird auch an den Start gehen. So lange wir verändertes Verbraucherverhalten in neue Produkte umsetzen können, sind wir gut aufgestellt.“

Die Spieleindustrie sei des Weiteren für Innovationen da und Bassendowski bezeichnet VR als solche, deshalb hätte diese Technologie Potenzial. Allerdings geht es nun darum diese massentauglich zu machen und Verbraucher zu erreichen, die man bislang noch nicht erreichen konnte. Die Voraussetzungen wie die Software oder Spielerbasis seien aber schon vorhanden.

Quelle: n-tv

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