Xbox Scorpio: Microsoft will "störende Konsolenübergänge" umgehen

Xbox Scorpio: Microsoft will "störende Konsolenübergänge" umgehen

Die Übergänge zwischen Konsolengenerationen sind zwar für die Fanbasis spannend, was zum Beispiel die technische Weiterentwicklung betrifft, jedoch auch oft mit Unwegsamkeiten wie teils fehlender Abwärtskompatibilität verbunden. Das möchte Microsoft ändern.

Im vergangenen Inner Circle-Podcast äußerte sich Albert Penello, Direktor der Xbox-Sparte, wie Microsoft versucht über Konsolengenerationen hinweg zu denken. Übergänge – wie zwischen der Xbox 360 und der Xbox One – seien „störend“, sowohl für die Entwickler als auch die Kundschaft. Das soll sich mit der im nächsten Jahr erscheinenden Xbox Scorpio ändern.

Das Gerät soll sich innerhalb der Xbox-Familie – von der Xbox One über die Xbox One S bis zur Xbox Scorpio – bewegen und auch bereits existierende Spiele und Peripherie-Geräte unterstützen. Ein meist teurer Umstieg ist also nicht nötig. Es ginge nicht darum, dass man keine neuen Konsolen machen möchte oder die Leistung bei neuer Hardware gesteigert werden solle, aber „wenn du zurückgehst und dir die Konsolengenerationen anguckst, dann war das immer super spannend, wenn etwas Neues rauskommt, aber sie [die Übergänge, Anm. d. Red.] sind super störend“.

Es sei sehr hart für Entwickler sich mit ständig neuen Programmen auseinander zu setzen, aber auch für die Kunden. Die Idee hinter der Scorpio sei, dass auszuglätten und mehr darüber hinaus zu denken, dass „eine zu machen, zu stoppen und wieder von vorne zu beginnen“. Die Idee hinter verschiedenen Systemen mit unterschiedlichen Spezifikationen – wie für PC-Nutzer nicht unüblich – ist es, den Konsumenten mehrere Möglichkeiten zu liefern.

Nicht jeder hätte dieselben Gründe eine Konsole zu kaufen. Das würde man aber auf Millionen Nutzer beziehen und dass sei falsch. Zu den Einflüssen könnten die Leistung, der Preis oder andere Faktoren zählen. Man könne dahingehend keine falsche Entscheidung treffen, da alle Spiele und jedes Zubehör über alle Geräte hinweg funktionieren.

Quelle: Gamespot

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