Electronic Arts: Die Spieler stehen laut Peter Moore im Mittelpunkt

Electronic Arts: Die Spieler stehen laut Peter Moore im Mittelpunkt
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In den vergangenen Monaten ging es den Verantwortlichen von Electronic Arts vor allem darum, den Ruf des Unternehmens zu verbessern. Ein Vorhaben, das laut COO Peter Moore unter anderem realisiert werden soll, indem die Spieler bewusst in den Mittelpunkt gerückt werden.

Die meisten unter euch werden sich sicherlich daran erinnern, dass der US-Publisher Electronic Arts in den vergangenen Jahren gleich mehrfach zum schlechtesten Unternehmen Amerikas gewählt wurde.

Eine zweifelhafte Ehre, die auch die Verantwortlichen von EA mit gemischten Gefühlen sehen. COO Peter Moore dazu: "Zum schlechtesten Unternehmen Amerikas gewählt zu werden, war einfach lächerlich. Das war zur Zeit der Bankenkrise, in der hunderte und tausende Mitarbeiter von den Banken auf die Straße gesetzt wurden. Man geht zunächst in die Defensive und bezeichnet das Ganze als dumm und lächerlich. Und dann denkt man sich 'Vielleicht ist da ja doch was dran'. Möglicherweise ist das der Moment, in dem man sich zurücklehnt, in den Spiegel schaut […] und sich die Frage stellt, wie man wahr genommen wird."


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Electronic Arts: Die Spieler rücken in den Mittelpunkt

Daher führte die Wahl zum schlechtesten Unternehmen Amerikas dazu, dass man sich bei Electronic Arts die Frage stellte, wie der Ruf des Unternehmens verbessert werden kann. Unter anderem wurden die führenden internationalen Gaming-Foren nach entsprechendem Feedback durchsucht, das laut Peter Moore anschließend akribisch analysiert wurde. Schnell stellte die Führungsetage von EA fest, dass manche Vorwürfe keineswegs aus der Luft gegriffen waren und ging möglichen Konzepten nach, wie etwas am Ruf von EA geändert werden kann.

Umgehend einigten sich die Entscheidungsträger auf ein Konzept, das im Rahmen von Meetings und Entscheidungen das Wohl der Spieler in den Mittelpunkt rückt, so Moore. So werden beispielsweise ambitionierte Projekte früher gezeigt, offene Betas angeboten oder auch einmal Spiele verschoben, um den angepeilten Qualitätsstandard zu erreichen. Mögliche Verkaufszahlen oder generierte Umsätze werden im solchen Momenten bewusst in den Hintergrund gerückt, meint Moore abschließend.

Im Laufe der Woche versicherte Electronic Arts bereits, dass das Unternehmen auch zukünftig auf ein möglichst breites Portfolio an Marken unterhalten möchte. Daher werde man trotz der durchwachsenen Wertungen von "Catalyst" weiterhin an "Mirror’s Edge" festhalten. Weitere Details zu diesem Thema haben wir hier für euch zusammengefasst.

Quelle: GameSpot

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