Nintendo: Operativer Verlust im ersten Halbjahr – Switch wird nicht mit Verlusten verkauft

Nintendo: Operativer Verlust im ersten Halbjahr – Switch wird nicht mit Verlusten verkauft

Wie sich dem aktuellen Geschäftsbericht entnehmen lässt, verbuchte Nintendo in der ersten Hälfte des Fiskaljahres 2016/2017 einen operativen Verlust. Auch über das kommende Videospielsystem Switch wurden ein paar Worte verloren.

Vor wenigen Stunden legte Nintendo den Geschäftsbericht zur am 30. September zu Ende gegangenen ersten Hälfte des Fiskaljahres 2016/2017 vor.

Wie sich diesem entnehmen lässt, sank der Umsatz im direkten Vergleich mit dem Vorjahrszeitraum um knapp 33 Prozent auf rund 1,2 Milliarden US-Dollar, wobei die Gewinne mit 337 Millionen Euro angegeben werden. Dies entspricht einem Plus von 234 Prozent. Allerdings ist zu beachten, dass dieses in erster Linie auf den Verkauf der Seattle Mariners zurückzuführen ist.


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Nintendo: Aus Gewinnen wird ein operativer Verlust

Nachdem Nintendo in der ersten Hälfte des letzten Jahres noch einen operativen Gewinn erzielen konnte, verbuchte das Unternehmen im Zeitraum zwischen dem 1. April und dem 30. September 2016 einen operativen Verlust in Höhe von 52,32 Millionen Euro. Während der Nintendo 3DS in der ersten Jahreshälfte 2016/2017 2,71 Millionen Mal verkauft werden konnte, fand Wii U lediglich 560.000 Abnehmer. Die installierte Hardware-Basis von Wii U liegt laut Nintendo bei 13,3 Millionen Einheiten.

Auch über die kürzlich enthüllte Hybrid-Konsole Switch verlor Nintendo ein paar Worte und gab bekannt, dass bis zum 31. März 2017 zwei Millionen Einheiten des Systems ausgeliefert werden sollen. Über einen möglichen Preis sprach Nintendo bisher zwar nicht, versicherte jedoch, dass die Verantwortlichen die Erwartungen der Spieler bezüglich der Anschaffungskosten im Auge haben.

Zudem wurde den Anlegern versprochen, dass Switch von Anfang an mit Gewinnen verkauft wird.

Quelle: Nintendo

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