Microsoft: Pachter über die neue Konsolen-Strategie

Autor:
Microsoft: Pachter über die neue Konsolen-Strategie

Der Analyst Michael Pachter hat sich zur neuen Strategie von Microsoft geäußert. Laut seiner Ansicht möchte sich das Unternehmen aus Redmond mehr als ein Dienstleister etablieren. Und damit liegen die Redmonder laut Pachter gar nicht so falsch.

Schon seit Jahren stellt sich die Frage, ob sich Microsoft früher oder später vom Konsolen-Markt verabschieden wird. Und tatsächlich gibt es seit Monaten Indizien dafür. Die Redmonder widmen sich verstärkt dem PC-Markt und die Spiele des Publishers erscheinen immer häufiger sowohl für die Xbox One als auch für den Rechenknecht. Selbst die Xbox Scorpio scheint dafür designt zu sein, ohne umfangreiche Änderungen bestimmte PC-Spiele abspielen zu können. Inzwischen hat sich der Analyst Michael Pachter zu diesem Thema geäußert und seine Meinung zur Strategie von Microsoft hinterlassen.

"Ich bin der Meinung, dass Microsoft den Versuch unternehmen wird, diesen Übergang von der Konsole zum PC aufzubauen", so Pachter. "Und ich denke, dass Microsoft wahrscheinlich mit einer Reihe von Produkten kommen wird, die Spiele abspielen können, unabhängig davon, ob man eine Konsole besitzt oder nicht. Jedes Xbox-Spiel, das sie gemacht haben, ist sowohl auf der Xbox One auch auf Windows 10 verfügbar. Und ich glaube, dass sie damit beginnen werden, Spiele zu vertreiben, die auf einem Surface Pro spielbar und herunterladbar sind."


Xbox Scorpio: Preis über 399 Dollar wäre Selbstmord, meint Pachter

Microsoft hat sich bisher nicht zum Preis der Xbox Scorpio geäußert. Die reinen Leistungsdaten deuten eher auf ein hochpreisiges Produkt hin, allerdings hat s...

"Ich denke, dass Microsoft dazu bereit ist, die Migration des Gamings von der Konsole auf Geräte, die Leute bereits besitzen, anzunehmen. Und das würde den Software-Markt ausbauen. Ich glaube, dass Microsoft gerne hostet. Sie wollen den Multiplayer hosten und den Store für den Software-Download betreiben. Daher denke ich tatsächlich, dass sie den richtigen Ansatz verfolgen, denn das Geld wird nicht mit dem Hardware-Verkauf oder damit verdient, die Software laufen zu lassen. Das Geld wird mit dem Betrieb von Online-Diensten und dem Anbieten einer Storefront erwirtschaftet."

Abschließend heißt es: "Seid wie Apple, wo im iTunes Store Geld verdient wird. Und ich glaube, das ist das, was Microsoft gerne für die Welt wäre."

Auch interessant

Zum Thema

  • Xbox One: Microsoft sichert großen Auftritt auf der E3 2018 zu

    vor 5 Tagen - Auch wenn Microsoft auf der E3 2018 "nur" South Hall zu finden sein wird, hat das Redmonder Unternehmen einiges zu zeigen und wird auf der E3 2018 mit einem g...
  • Microsoft: Xbox One X beflügelt den Umsatz – Aktuelle Quartalsergebnisse

    vor 3 Wochen - Microsoft hat mitgeteilt, dass der Umsatz im Gaming-Geschäft angehoben werden konnte. Das ist in erster Linie der Einführung der Xbox One X zu verdanken, die ...
  • Microsoft: Michael Pachter schließt Übernahme von EA aus

    vor 3 Wochen - Hat Microsoft ein Auge auf Electronic Arts geworfen und möchte den Publisher übernehmen, um das eigene Exklusivangebot stärken zu können? Nachdem entspreche...
  • Microsoft: Analyst bringt Übernahmen von EA, Valve oder PUBG Corp. ins Gespräch

    vor 3 Wochen - In einem aktuellen Interview brachte Joost van Dreunen, Chef der Analysefirma SuperData Research, mögliche Unternehmen ins Gespräch, die aktuell ins Visier ...
  • Microsoft: Keine First-Party-Spiele für die PS4

    vor 3 Monaten - Microsofts Phil Spencer hat klargestellt, dass es derzeit keine Pläne gibt, jenseits von "Minecraft" irgendwelche First-Party-Spiele auf andere Konsolen zu bri...