Ubisoft: Weniger Cutscenes und lineare Geschichten?

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Ubisoft: Weniger Cutscenes und lineare Geschichten?
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Ubisofts Chief Creative Officer Serge Hascoët möchte lineare Geschichten über Bord werfen und in Spielen mehr Freiheiten ermöglichen. Ob die kommenden Games des französischen Publishers aber tatsächlich der Idee des Mannes folgen werden, bleibt abzuwarten.

Der bei Ubisoft beheimatete Chief Creative Officer Serge Hascoët betonte in einem aktuellen Interview, dass er sich von einer linearen Erzählstruktur in Spielen abwenden möchte. In diesem Zusammenhang erteilte er auch sogenannten Cutscenes eine Absage. Sie sorgen zwar für eine cineastische Spielerfahrung und sind dabei behilflich, die Story aufzubauen und in die richtigen Bahnen zu lenken, allerdings würden derartige Filmchen die Kreativität zu sehr einschränken.

Laut Hascoët behindern die Zwischensequenzen die Fähigkeiten, einen eigenen Ausdruck in das Spiel zu bringen. "Während dieser Szenen mache ich nicht das, was ich machen möchte", so seine Worte. "Ich will nicht, dass wir nur eine einzige Story schreiben. Ich möchte, dass es Zehntausende von Geschichten gibt… dass jeder Charakter eine hat. Und ich kann mit ihnen sprechen, wenn ich mehr über diese Story erfahren möchte."

Letztendlich möchte Hascoët Welten erschaffen, die sowohl ihn als auch jeden anderen ansprechen. "Wenn ich ein Spiel habe, das in San Francisco angesiedelt ist (wie beispielsweise Watch Dogs 2), dann möchte ich, dass sogar meine Mutter die Möglichkeit hat, Spaß zu haben, ein Boot zu fahren, einen Hubschrauber zu nutzen oder einen Wagen zu steuern."


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Letztendlich sollen die Spieler selbst entscheiden dürfen, was beziehungsweise wer sie im Spiel sein möchten: Privatdetektiv, Attentäter, Hacker, Jäger usw. "Man kann diese Jobs mit all den Schwierigkeiten ausprobieren und mächtiger werden", heißt es weiter. Ob sich Ubisoft tatsächlich einem derart breit gefächerten Gameplay widmen wird, bleibt allerdings abzuwarten.

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