Ubisoft: Insider-Handel der Führungskräfte zieht Geldstrafen nach sich

Ubisoft: Insider-Handel der Führungskräfte zieht Geldstrafen nach sich
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Nachdem die Pariser Börsenaufsicht im vergangenen Monat die Ermittlungen gegen verschiedene Führungskräfte aus dem Hause Ubisoft aufnahm, wurden Yannis Mallat, CEO von Ubisoft Montreal, und vier weitere Angestellte des Unternehmens nun zu schmerzhaften Geldstrafen verurteilt.

Mitte des letzten Monats erreichte uns die Meldung, dass die Pariser Börsenaufsicht Ermittlungen gegen verschiedene Führungskräfte des französischen Publishers Ubisoft aufgenommen hat, die sich des Insider-Handels strafbar gemacht haben sollen.

In den Mittelpunkt rückte der ambitionierte Open-World-Action-Titel "Watch Dogs", der bekanntermaßen noch einmal um mehrere Monate verschoben werden musste. Die entsprechende Ankündigung sorgt dafür, dass Ubisofts Aktienwert zwischenzeitlich auf den niedrigsten Stand seit 1996 einbrach. Verschiedene führende Mitarbeiter von Ubisoft sollen schon vorher von der Verschiebung gewusst und sich dazu entschieden haben, ihre Anteile am Unternehmen zu veräußern.


Ubisoft: Pariser Börsenaufsicht erhebt den Vorwurf des Insider-Handels

Wie die Pariser Börsenaufsicht bestätigte, leitete sie kürzlich Ermittlungen gegen mehrere leitende Angestellte von Ubisoft in die Wege. Diesen wird der Insi...

Ubisoft: Insider-Handel der Führungskräfte zieht Geldstrafen nach sich

Während die Betroffenen ihre Unschuld beteuern, legt die Behörde Autorité des marchés financiers (AMF) noch einmal nach und weist darauf hin, dass die besagten Führungskräfte ihr Insider-Wissen hinsichtlich der Verschiebung von Titeln wie "The Crew" oder "Watch Dogs" auch genutzt haben sollen, um andere Anleger zu warnen beziehungsweise es diesen zu ermöglichen, frühzeitig an der Börse zu reagieren.

Ubisoft selbst wehrt sich in einer aktuellen Stellungnahme gegen die Vorwürfe und weist darauf hin, dass sich die Beschuldigten gar nicht in Positionen befinden, in denen sie ausreichend früh von Verschiebungen erfahren. Trotz allem verhängte die Pariser Börsenaufsicht eine Geldstrafe in Höhe von insgesamt 1,2 Millionen Euro, die sich wie folgt auf verschiedene Mitarbeiter von Ubisoft aufteilt.

  • Yannis Mallat, Ubisoft Montreal CEO (700.000 Euro)
  • Francis Baillet, VP of corporate affairs (200.000 Euro)
  • Christine Burgess, worldwide studios executive director (200.000 Euro)
  • Olivier Paris, Ubisoft Montreal VP of executive operations (100.000 Euro)
  • Damien Moret, brand development director (15.000 Euro)

Wir halten euch über die weitere Entwicklung natürlich auf dem Laufenden.

Quelle: NeoGAF

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