Resident Evil 7: Engine soll inkl. VR-Support auch bei anderen Spielen zum Einsatz kommen

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Resident Evil 7: Engine soll inkl. VR-Support auch bei anderen Spielen zum Einsatz kommen

Die Engine von "Resident Evil 7" wird offenbar auch bei kommenden Spielen zum Einsatz kommen. Zu den Vorteilen zählen die Asset-basierte Entwicklung und die Unterstützung von Virtual Reality-Erfahrungen. Sehen wir in absehbarer Zeit weitere größere VR-Spiele aus dem Hause Capcom?

Bei der Entwicklung von "Resident Evil 7" hat Capcom auf eine Engine gesetzt, die offenbar auch bei den weiteren Spielen des Unternehmens zum Einsatz kommen wird. Die sogenannte RE-Engine nutzt laut Capcom einen "Asset-basierten Entwicklungsansatz", wie er in Nordamerika schon seit Jahren favorisiert wird.

"Bei einem herkömmlichen Spielentwicklungsansatz werden die Programme verwendet, um alle Informationen eines Spiels zu verwalten", heißt es dazu. Die Asset-basierte Entwicklung sei allerdings effizienter, da sich die Modifizierungen von Details auf der Asset-Ebene vornehmen lassen. Die einzelnen Modelle und ähnliche Dinge können damit verändert werden, ohne dass direkt am Programmcode gearbeitet werden muss.

"Unsere RE Engine bietet alles, was wir für die Entwicklung von Spielen für die Next-Gen-Konsolen benötigen", heißt es weiter. "Und sie ist für die Entwicklung von VR-Spielen optimiert." Das ist ein interessanter Punkt. Denn bei "Resident Evil 7" handelt es sich im Grunde um das erste AAA-Spiel, das parallel zur herkömmlichen Spieleerfahrung einen kompletten VR-Support bietet. Andere Spiele beschränken sich zumeist auf ein paar VR-Level oder eine separate VR-Erfahrung.


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Da die RE Engine auch bei den folgenden Capcom-Spielen zum Einsatz kommen soll, könnten weitere Projekte mit einer vollen VR-Unterstützung auf uns zukommen. Das komplette Interview, das mit dem Managing Corporate Officer Jun Takeuchi geführt wurde, findet ihr auf der offiziellen Seite von Capcom.

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