Activision Blizzard: 2016 war ein Rekordjahr – Mitarbeiter werden entlassen

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Activision Blizzard: 2016 war ein Rekordjahr – Mitarbeiter werden entlassen

Activision Blizzard konnte im vergangenen Jahr ein Rekordjahr verzeichnen. Blizzard Entertainment, King und auch die Kernspiele von Activision waren dabei behilflich.

Activision Blizzard hat die Geschäftsergebnisse des Jahres 2016 offiziell gemacht und dabei betont, dass es für das Unternehmen ein Rekordjahr war. Der Publisher und Spielentwickler konnte einen Umsatz in Höhe von 6,61 Milliarden US-Dollar erzielen, mehr als je zuvor. Zugleich ist es im Jahresvergleich ein Anstieg um 42 Prozent. Denn 2015 wurden "nur" 4,66 Milliarden US-Dollar umgesetzt.

Der Umsatz mit rein digitalen Inhalten betrug im vergangenen Jahr 4,87 Milliarden US-Dollar. Das sind 74 Prozent des gesamten Umsatzes. Behilflich war dabei nicht zuletzt die Übernahme von King, wo Spiele wie "Candy Crush Saga" die Kassen füllen.

Blizzard Entertainment trug wiederum 2,43 Milliarden US-Dollar zum Umsatz bei. Das sind etwa 39 Prozent des kompletten Unternehmensumsatzes. Die Activisionspiele wie "Destiny", "Call of Duty" und "Skylanders" kamen auf einen Anteil von 36 Prozent. Der Rest entfällt auf King.


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Die Veröffentlichung von "World of Warcraft: Legion" ließ die Zahl der monatlich aktiven User im Online-Rollenspiel im Jahresvergleich um zehn Prozent ansteigen. Bei "Hearthstone" wurde sogar eine Steigerung um 20 Prozent verzeichnet. "Overwatch" kommt wiederum auf 25 Millionen registrierte Spieler. Beim Shooter handelt es sich um den am schnellsten wachsenden Blizzard-Titel.

Update: Ergänzend zum Finanzbericht traf inzwischen die Meldung ein, dass der Publisher trotz der Rekordeinnahmen Mitarbeiter entlässt. Etwa fünf Prozent der Belegschaft von Activision Publishing sollen betroffen sein. Diese Sparte gehört zu Activision Blizzard und verwaltet verschiedene Studios. Allein bei Infinity Ward, wo zuletzt "Call of Duty: Infinite Warfare" entstand, soll es zu 20 Entlassungen gekommen sein. Andere Unternehmensgruppen wie Blizzard Entertainment seien nicht betroffen, meldet Kotaku.

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