Mass Effect Andromeda: Das Sci-Fi-Rollenspiel in der Performance-Analyse

Mass Effect Andromeda: Das Sci-Fi-Rollenspiel in der Performance-Analyse

Die Pixelzähler von Digital Foundry haben sich nun das Sci-Fi-Rollenspiel "Mass Effect Andromeda" geschnappt und eine Performance-Analyse auf der PlayStation 4 und Xbox One vorgenommen.

In wenigen Tagen werden Electronic Arts und BioWare das Sci-Fi-Rollenspiel "Mass Effect Andromeda" auf den Markt bringen und nachdem die ersten internationalen Kritiken bereits von einem technisch enttäuschenden Spiel gesprochen haben, welches mit zahlreichen Bugs, Glitches und technischen Problemen zu kämpfen hat, haben die Pixelzähler von Digital Foundry nun auch eine Performance-Analyse durchgeführt, die verrät, ob BioWare zumindest eine konstante Auflösung und Bildrate auf den Bildschirm zaubert.

Größtenteils stabil mit gelegentlichen Rucklern und Tearing

Mit "Mass Effect Andromeda" ist BioWare von der Unreal Engine 3 auf die Frostbite Engine umgestiegen. Nachdem man bereits "Dragon Age Inquisition" mit der EA-internen Engine realisiert hatte, war es nachvollziehbar, dass man die gewaltigen Areale am besten mit der Frostbite umsetzt. Ursprünglich für die First-Person-Shooter-Reihe "Battlefield" entworfen, bietet die Frostbite auch in "Mass Effect Andromeda" eine brillante physikalisch-basierte Beleuchtung, wie man sie bereits aus "Battlefield 1" und "Star Wars Battlefront" kennt. Desweiteren wird erstmals eine vollständige HDR-Unterstützung geboten.

Allerdings ist die Präsentation in einigen Bereichen für ein Frostbite-Spiel etwas ungewöhnlich. Denn die Animationen sehen sehr unnatürlich aus und wirken teilweise als würden sie der letzten Konsolengeneration entstammen. Deshalb wirkt "Mass Effect Andromeda" diesbezüglich und bei den Charaktermodellen eher glanzlos.

Von der Performance-technischen Seite kann man jedoch eine Darstellung in Full HD auf PlayStation 4 und 900p auf Xbox One erwarten, wobei die Xbox One in Bereichen mit einem hohen Kontrast etwas sanfter daherkommt. In Zwischensequenzen sinkt die Auflösung auf der PS4 auf 900p und auf der Xbox One auf 1344×756. Somit fällt Letztere nicht ganz auf 720p zurück. Interessanterweise werden manche Zwischensequenzen auf beiden Konsolen in 1080p dargestellt. Dabei handelt es sich jedoch um Videosequenzen, bei denen die Spieldaten im Hintergrund gestreamt werden.


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In Bezug auf die Bildrate kann man gekappte 30 Bilder pro Sekunde erwarten. Desweiteren wird eine angepasste adaptive V-Sync-Lösung genutzt, wenn die Engine das Performance-Ziel nicht erreichen kann. Dadurch kann es gelegentlich zu Tearing kommen, was vor allem auf der Xbox One auffallen soll. Außerdem kann es immer wieder zu bemerkbaren Rucklern kommen. Auf der PlayStation 4 werden die 30fps nicht immer erreicht, da es zu ungenauem Frame-Pacing kommen kann.

Insgesamt kommt die PlayStation 4-Version von "Mass Effect Andromeda" etwas besser als das Xbox One-Pendant weg. Größtenteils erreicht die Performance ihr Ziel, jedoch könnte es an manchen Stellen noch etwas Optimierung gebrauchen. Den kompletten Bericht von Digital Foundry findet man hier.

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