USA: Fast drei Viertel der Umsätze entfallen auf digitale Inhalte

USA: Fast drei Viertel der Umsätze entfallen auf digitale Inhalte

Laut einem aktuellen Bericht der Entertainment Software Association nimmt der digitale Vertrieb in den USA einen immer wichtigeren Stellenwert ein. So entfallen mittlerweile fast drei Viertel aller mit Videospielen generierten Umsätze auf digitale Inhalte.

Im Rahmen eines frisch veröffentlichten Artikels enthüllte die Entertainment Software Association (kurz: ESA) interessante Details zur Entwicklung des US-amerikanischen Videospielmarkts.

Wie aus dem besagten Bericht hervorgeht, nimmt der digitale Vertrieb von Videospielen und entsprechenden Inhalten einen immer wichtigeren Stellenwert ein und stellt mittlerweile fast drei Viertel aller mit Videospielen generierten Umsätze. Laut dem Bericht der Entertainment Software Association fallen 74 Prozent der Umsätze auf digitale Inhalte zurück.


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Wie es weiter heißt, gaben die US-amerikanischen Spieler im vergangenen Jahr stattliche 30,4 Milliarden US-Dollar für Videospiele aus. Neben Videospielen an sich fließen hier auch zusätzliches Zubehör, Konsolen und Peripherien wie VR-Headsets ein. Im Jahr 2010 lag dieser Wert noch bei 17,5 Milliarden US-Dollar, was einem Wachstum von 74 Prozent entspricht.

Zudem weist die ESA darauf hin, dass sich in 67 Prozent aller US-Haushalte ein Videospielsystem befindet. In 65 Prozent aller Haushalte lebt eine Person, die mindestens drei Stunden in der Woche spielt. Ein PC sei demnach in 97 Prozent der US-Haushalte zu finden, während 81 Prozent der Haushalte ein Smartphone zugerechnet wird. Spielekonsolen sind in 48 Prozent der Haushalte zu finden. Ein VR-Headset besitzen laut der ESA 11 Prozent der US-Haushalte.

Quelle: Play3

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