Microsoft: Entlassungen im Zuge einer Umstrukturierung – Auch Deutschland betroffen

Microsoft: Entlassungen im Zuge einer Umstrukturierung – Auch Deutschland betroffen

Aktuellen Berichten aus den USA zufolge bereitet Microsoft interne Umstrukturierungen vor, um sich noch stärker auf das Geschäft mit Datenspeicherung in der Cloud zu konzentrieren. Der Neuausrichtung des Unternehmens sollen tausende Stellen zum Opfer fallen.

Update: Wie die Wirtschaftswoche berichtet, wird es auch bei Microsoft Deutschland zu zahlreichen Entlassungen kommen. Demnach sollen zehn Prozent der hierzulande 2.700 Arbeitsplätze gestrichen werden. Die Mitarbeiter von Microsoft Deutschland haben die Möglichkeit, intern nach neuen Stellen Ausschau zu halten. Die Mehrheit wird das Unternehmen allerdings verlassen.

Microsoft bietet für Mitarbeiter, die das Unternehmen freiwillig verlassen, ein spezielles Abfindungsprogramm an. Pro Jahr Betriebszugehörigkeit erhalten die Mitarbeiter 2,2 Monatsgehälter als Abfindung. Besonders der Bereich Sales soll weltweit vom Stellenabbau betroffen sein. Insgesamt 75 Prozent der Betroffenen sind im Ausland beheimatet. Den Bericht der Wirtschaftswoche findet ihr hier.

Meldung vom 4. Juli 2017: Aktuellen Berichten aus den USA zufolge arbeiten die Verantwortlichen von Microsoft derzeit an internen Umstrukturierungen, denen tausende Arbeitsplätze zum Opfer fallen werden.

Dies berichtet zumindest die englischsprachige Publikation TechCrunch und bezieht sich dabei auf interne Microsoft-Quellen, die mit der aktuellen Entwicklung der Redmonder vertraut sein sollen. Demnach plant Microsoft, das eigene Geschäft noch stärker auf die Datenspeicherung in der Cloud auszurichten. Weitere Details zu diesem Thema werden laut der Quelle spätestens in der kommenden Woche genannt.


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Microsoft: Stehen tausende Stellen auf der Kippe?

Für den Wahrheitsgehalt der Meldung spricht unter anderem die Tatsache, dass Microsoft erst in der vergangenen Woche den Cloud-Dienst Cloudyn erwarb. Bis Ende des Jahres 2016 beschäftigte Microsoft weltweit rund 114.000 Menschen. Auch vom Timing her würde das Ganze passen, da Microsofts Geschäftsjahr traditionell im Juli endet.

In den vergangenen Jahren kam es bereits immer wieder zu Entlassungen, die am Ende eines Fiskaljahres bekannt gegeben wurden. Nachdem nach der Übernahme von Nokia der Sprung in das Smartphone-Geschäft scheiterte, entließ Microsoft 2014 knapp 18.000 Angestellte. 2015 wurden 7.800 Stellen gestrichen und im vergangenen Jahr fielen weitere 4.700 Jobs dem Rotstift zum Opfer.

Microsoft selbst wollte die Berichte um die neuerlichen Entlassungen bisher nicht kommentieren.

Quelle: TechCrunch

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