Passengers: Jennifer Lawrence gibt Kritikern Recht

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Passengers: Jennifer Lawrence gibt Kritikern Recht

Wie Jennifer Lawrence nun einräumt, hätte der Film möglicherweise eine andere Richtung eingeschlagen, wenn sie beim Lesen des Drehbuchs genauer hingesehen hätte.

So vielversprechend wie "Passengers" im ersten Moment für viele erschien, so ernüchternd war das Ergebnis. Während die grundlegende Geschichte durchaus interessante Aspekte vorweisen konnte, zeigten sich Kritiker mit den Action-Elementen des Films deutlich unzufrieden.

Nun äußerte sich auch endlich Jennifer Lawrence zu ihrer Entscheidung, am Film mitzuwirken und gesteht dabei ein, dass sie möglicherweise anders entschieden hätte, wären ihr die Knackpunkte rechtzeitig aufgefallen.

"I’m disappointed in myself that I didn’t spot it. I thought the script was beautiful–it was this tainted, complicated love story. It definitely wasn’t a failure. I’m not embarrassed by it by any means. There was just stuff that I wished I’d looked into deeper before jumping on."

Lawrence ist also enttäuscht darüber, dass ihr die störenden Elemente nicht aufgefallen sind. Die befleckte und komplizierte Liebesgeschichte empfindet sie als wunderschön, weshalb sie auch keine Reue empfindet. Sie ist dennoch unglücklich damit, dass sie nicht genauer hingesehen hat.

Möglicherweise hätte sie so noch Einfluss auf die Handlung und den Ton nehmen können, der ab der Hälfte des Films vorherrscht. Immerhin waren viele Zuschauer mit der grundlegenden Idee recht glücklich.

Chris Pratt spielt in "Passengers" einen Reisenden, der deutlich zu früh aus einem Kälteschlaf erwacht und sich schweren Herzens dazu entscheidet, eine weitere Passagierin, gespielt von Jennifer Lawrence aufzuwecken. Anstatt es bei dieser besonderen Geschichte zu belassen, driftet der Film immer weiter in Richtung SciFi-Action ab, was den Großteil der negativen Kritiken ausmacht.

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