Slightly Mad Studios: EA hätte das Studio fast ruiniert, so CEO Ian Bell

Slightly Mad Studios: EA hätte das Studio fast ruiniert, so CEO Ian Bell

In einem Live-Stream erhob Ian Bell, der CEO der Slightly Mad Studios, schwere Vorwürfe gegen Electronic Arts. Wie es heißt, soll der Publisher die "Project CARS"-Macher seinerzeit fast in den Ruin getrieben haben.

In dieser Woche erblickte mit "Project CARS 2″ das neueste Projekt der Slightly Mad Studios das Licht der Welt und wurde für den PC, die Xbox One sowie die PlayStation 4 veröffentlicht.

Passend dazu stellte sich Ian Bell, der CEO der Slightly Mad Studios, in einem Live-Stream verschiedenen Fragen und enthüllte auch ein interessantes Duell zur Vergangenheit des Studios. Dabei erhob Bell schwere Vorwürfe in Richtung des Publishers Electronic Arts und warf diesem vor, dass er die Slightly Mad Studios fast in den Ruin getrieben hätte.


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Slightly Mad Studios: Schwere Vorwürfe gegen Electronic Arts erhoben

Im Detail geht es um das Rennspiel "Need for Speed: Shift", das seinerzeit bei den Slightly Mad Studios entstand und laut Bell eigentlich mit einem dritten Teil bedacht werden sollte. Bell unterschrieb laut eigenen Angaben einen Vertrag über 1,5 Millionen US-Dollar und sah sich anschließend mit diversen Forderungen seitens EA konfrontiert. So wurde nicht nur die Zusammenarbeit mit weiteren Publishern untersagt, gleichzeitig sollten alle nicht lizenzierten Technologien in den Besitz von Electronic Arts übergehen.

"Ich sagte 'Okay, das klingt nach einem guten Deal' und stimmte zu. Ich nahm die 1,5 Millionen und zahlte den Jungs zahlreiche Prämien aus. Zwei Wochen, bevor wir mit den Arbeiten an Shift 3 beginnen sollten, wurde es ohne Vorwarnung auf Eis gelegt. Sie haben gesagt, dass sie es doch nicht machen", so Bell.

Nachdem EA "Need for Speed: Shift 3" einstampfte, soll der Publisher versucht haben, ausgewähltes Personal der Slightly Mad Studios abzuwerben. Die eigenen Technologien konnten die "Need for Speed: Shift"-Macher dem Zugriff durch Electronic Arts entziehen, indem sie diese an eine Tochtergesellschaft auslagerten. "Sie haben versucht, uns über den Tisch zu ziehen", so Bell.

Electronic Arts war bisher nicht für eine Stellungnahme zu den Vorwürfen seitens Ian Bell zu haben.

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