SOMA: Frictional Games arbeitet an zwei neuen Projekten

Autor: Tobias Stückmann

28. September 2017 um 10:16 Uhr: Die Verantwortlichen von Frictional Games haben bestätigt, dass sie inzwischen an zwei neuen Projekten arbeiten. Damit möchte man sicherstellen, dass man die Abstände zwischen der Veröffentlichungen verringert und auch mehr Risiken eingehen kann.

Das schwedische Entwicklerstudio Frictional Games ist mit den Erfolgen der beiden Survival-Horror-Titel "Amnesia: The Dark Descent" und "SOMA" mehr als zufrieden. Allerdings hat das Entwicklerstudio bekanntgegeben, dass man sich fortan auf die simultane Entwicklung von zwei Projekten konzentriert, damit man nicht mehr von dem Erfolg eines einzelnen Titels abhängig ist.

In einem neuen Blog-Eintrag hat Thomas Grip, Gründer von Frictional Games, die Entwicklung neuer Spieleprojekte bestätigt. "Wir hatten Glück, dass SOMA ein Erfolg war und dass das Geld mit Leichtigkeit ausreicht, um uns für die Zeit am Laufen zu halten, die wir benötigen, um unser nächstes Projekt abzuschließen. Wäre SOMA ein Flop gewesen, wäre die Situation nun viel schlimmer. Deshalb konzentrieren wie uns darauf ein Zwei-Projekt-Studio zu werden und das Ziel ist es in der Lage zu sein alle zwei Jahre ein Spiel zu veröffentlichten", schrieb Grip.


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Der Wechsel auf zwei Projekte ermöglicht es dem Studio auch einen Misserfolg zu kompensieren. Somit kann man auch einmal größere Risiken eingehen, was laut Grip in der Spieleentwicklung ein Schlüsselelement sei. Allerdings wollte Grip noch nicht verraten, was man als nächstes erwarten kann. Stattdessen plant man erst in der ersten Hälfte des kommenden Jahres Ankündigungen vorzunehmen. Das erste Projekt befindet sich jedoch in der Vollproduktion und knapp 80 Prozent des 16-köpfigen Teams arbeiten an dem neuen Titel.

Man hat sich bisher darauf konzentriert die ersten Karten und auch einen vertikalen Aufbau zu entwickeln. Letztendlich hat Grip das Gefühl, dass das neue Projekt eine großartige Spielerfahrung werden könnte, die auch etwas Besonderes sei. Das zweite Projekt benötigt hingegen noch einige technische Fortschritte, ehe man daran weiterarbeiten kann. Deshalb entwickelt man eine neue Version der hauseigenen HPL Engine.

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