Attentat in Las Vegas: Waffenlobby sucht Teilschuld bei Videospielen und Filmen

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Attentat in Las Vegas: Waffenlobby sucht Teilschuld bei Videospielen und Filmen
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Schuld am Massaker in Las Vegas hat zweifelsfrei der Schütze. Doch wie konnte es so weit kommen, dass ein bis dato unauffälliger Bürger über Nacht zum Massenmörder wird? Chris Cox, Direktor der US-Waffenlobby NRA (National Rifle Association), brachte bei dieser Frage die gewalthaltigen Medien ins Gespräch.

Während eines Massakers wurden in den USA am 1. Oktober 2017 fast 60 Menschen getötet und mehr als 500 weitere Personen verletzt. Seitdem wird nach den Ursachen und Gründen gesucht, da der Attentäter ein scheinbar normales Leben führte und auch ein religiöser Hintergrund nicht sehr wahrscheinlich ist. Warum hat Stephen Paddock am besagten Sonntag in Las Vegas aus dem Mandalay Bay Hotel heraus wahllos auf die Besucher eines Konzertes geschossen?

Unter anderem wurde Chris Cox, Direktor der US-Waffenlobby NRA (National Rifle Association), zu diesem Thema gefragt. In einem Interview mit Fox News wurden in diesem Zusammenhang schärfere Waffengesetze hinterfragt, aber auch die Gewalt in den Medien thematisiert. Laut der Aussage von Cox gebe es eine Gewaltkultur in Videospielen und Filmen, der eine Teilschuld an solchen Taten zugeschoben wird.

"Es kann keine faire und ausgeglichene Diskussion geben, wenn man nicht auch über weitere Probleme spricht, die wir mit einer gewalttätigen Kultur aus Hollywood oder Videospielen haben, die auch fundamental verändert haben, wie Militär-Simulatoren funktionieren", so die Aussage des Waffen-Lobbyisten.

Zuvor stellte der Moderator die Frage, warum Privatpersonen in den USA Magazine mit mehr als 100 Schuss Kapazität und Waffen mit einer sogenannten "Bump Stock“-Vorrichtung für besonders schnelles Feuern erwerben können. Damit war es möglich, innerhalb kürzester Zeit unzählige Schüsse auf die Menschenmenge abzufeuern.

Mit dem oben genannten Verweis auf die Gewalt in den Medien sei die Schuldfrage laut Chris Cox nicht ganz einfach zu beantworten. Das komplette Interview in Videoform auf Fox News.

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