Nintendo: Influencer-Leak sorgt für eine verschärfte Review-Politik

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Nintendo: Influencer-Leak sorgt für eine verschärfte Review-Politik
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Influencer werden für Unternehmen aufgrund der enormen Zahl der Follower, die sie auf Plattformen wie Youtube, Instagram und Co erreichen, immer interessantere Werbefiguren. Für Nintendo sorgte die Zusammenarbeit in einem Fall für einen erheblichen Nachteil.

Große Unternehmen setzen bei der Vermarktung ihrer Produkte immer stärker auf sogenannte Influencer, die auf Plattformen wie Youtube, Instagram und Co ein sehr großes (und meist sehr junges) Publikum erreichen. Nintendo wird davon wohl vorerst Abstand nehmen. Auslöser ist ein sogenannter Influencer, der "Mario & Luigi: Superstar Saga" in den USA mehrere Wochen vor der Veröffentlichung zu Promo- und Testzwecken zugeschickt bekam und daraufhin als Raubkopie im Netz verbreitete. "Mario & Luigi: Superstar Saga" war dadurch schon Wochen vor der offiziellen Veröffentlichung illegal spielbar.

Mehreren Quellen von USGamer zufolge ist Nintendo of America aufgrund dieses Vorfalls dazu übergegangen, in den USA die eigene Review-Politik zu ändern. "Nach dem Leak von Mario & Luigi: Superstar Saga, verursacht durch einen Influencer, ist Nintendo of America ausgeflippt und hat seine Review-Politik geändert", so eine der Quellen. "Viele Websites und Influencer haben bislang weder Fire Emblem Warriors noch Super Mario Odyssey erhalten. Offensichtlich werden Testmuster schubweise verschickt, wobei ich über den genauen Ablauf nicht Bescheid weiß."


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Zudem wisse Nintendo, welcher Influencer für den ROM-Leak verantwortlich ist. "Nintendo weiß, wer es war. Sie haben das geleakte ROM heruntergeladen, die Files durchsucht und die Seriennummer des 3DS gefunden." Das recht unüberlegte Verhalten des Influencers hatte einen negativen Einfluss auf seriöse Journalisten und Blogger. Viele kleinere oder mittlere Websites, die durchaus etabliert sind, werden laut der Angabe von Nintendo World Report fortan später bemustert.

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