Mikrotransaktionen: Aktuelle Kontroversen wirken sich laut der NPD Group nicht auf die Verkaufszahlen aus

Mikrotransaktionen: Aktuelle Kontroversen wirken sich laut der NPD Group nicht auf die Verkaufszahlen aus

Viel wurde in den vergangenen Tagen über Mikrotransaktionen beziehungsweise das Games-as-a-Service-Konzept diskutiert. Laut den Marktforschern der NPD Group wirkten sich die Kontroversen allerdings nicht negativ auf die Verkaufszahlen aktueller Triple-A-Titel aus.

Nach der Veröffentlichung von Titeln wie "Destiny 2" oder "Mittelerde: Schatten des Krieges", die in nicht zu unterschätzendem Maße auf Mikrotransaktionen setzen, wurden die entsprechenden Diskussionen wieder angefacht.

Vor allem die Tatsache, dass die Inhalte, die mit Mikrotransaktionen erworben werden können, über kosmetische Extras hinausgehen, stieß zahlreichen Nutzern sauer auf. Wer darauf spekuliert haben könnte, dass die Spieler ihrem Unmut Luft verschaffen, indem sie beispielsweise auf den Kauf der besagten Titel verzichten liegt aktuellen Berichten zufolge falsch.

Mikrotransaktionen: Aktuelle Kontroversen wirken sich laut der NPD Group nicht auf die Verkaufszahlen aus

Dies lässt sich zumindest einem aktuellen Bericht der Marktforscher der NPD Group entnehmen, die sich dieses Themas annahmen und darauf hinwiesen, dass die aktuellen Kontroversen die Verkaufszahlen von Spielen wie "Destiny 2" nicht spürbar beeinflusst hätten. Demnach verkaufte sich "Destiny 2" so gut, dass sich der Shooter innerhalb weniger Tage zum bisher bestverkauften Videospiel des US-Jahres 2017 aufschwang.

"Was die Verkaufszahlen andeuten ist, dass die Kontroverse um Loot-Boxen oder Mikrotransaktionen keine erkennbaren Auswirkungen auf das Verkaufspotenzial von Spielen hat, welche diese Mechaniken verwenden", so ein Sprecher des Marktforschungsunternehmens gegenüber Gamesindustry.biz.

Quelle: Play3

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