Star Wars Battlefront 2: EA spricht über die Loot-Boxen und Pay-to-Win-Vorwürfe

Autor:
Star Wars Battlefront 2: EA spricht über die Loot-Boxen und Pay-to-Win-Vorwürfe

Mikrotransaktionen wurden einst eingeführt, um Free-2-Play-Spiele finanzieren zu können. Aber auch auf Vollpreisspiele ging das System inzwischen über - sehr zum Ärger vieler Spieler. Im Fall von "Star Wars Battlefront 2" versucht Electronic Arts weiterhin, das Ansehen zu bewahren.

Electronic Arts ist sichtlich bemüht, die Kritik an den Loot-Boxen von "Star Wars Battlefront 2" abzuwehren. Die kontrovers geführte Diskussion sorgte bereits dafür, dass die "Pay to Win"-Mechaniken entschärft wurden. Besonders hochwertige Sternenkarten könnt ihr nicht mehr mit Echtgeld kaufen und auch beim Crafting kam es zu Änderungen.

Im Rahmen des jüngsten Geschäftsberichtes hat sich der EA-CEO Andrew Wilson nochmals zu den Loot-Boxen und dem Pay-to-Win-Vorwurf geäußert. Zunächst betonte der Mann, dass die Meinungen zur Kampagne und zum Multiplayer im Grunde sehr positiv sind. Um auch der Kritik gerecht werden zu können, wurde das Feedback der Spieler berücksichtigt, was entsprechende Anpassungen nach sich zog.

"Es gab in Bezug auf die Loot-Boxen kontroverse Diskussionen, die jedoch nicht nur Star Wars: Battlefront-spezifisch sind. Es sind Diskussionen, die die gesamte Spiele-Industrie mit der weltweiten Community hat", so Wilson. "Wir beteiligen uns an diesen Gesprächen, indem wir täglich mit unseren Spielern zusammenarbeiten und zugleich über dieses Thema nachdenken."


Star Wars Battlefront 2: Überarbeitetes Fortschrittssystem und Launch-Trailer

Auf Basis des Feedbacks während und nach der Beta werden die Entwickler von "Star Wars Battlefront 2" einige Änderungen am Fortschrittssystem vornehmen. Diese...

Andrew Wilson betonte weiterhin, dass "Star Wars Battlefront 2″ einen guten Gegenwert haben wird. Zudem seien die Mikrotransaktionen und der Live-Service dabei behilflich, den fehlenden Season-Pass auszugleichen. Auch könnten fast alle Inhalte von "Star Wars Battlefront 2", die über Mikrotransaktionen verkauft werden, über das Gameplay in den eigenen Besitz gebracht werden,

Letztendlich sei Electronic Arts bemüht, eine Pay-to-Win-Situation zu vermeiden, was auch für anderen EA-Spiele gelte. Das sei für die Balance und Fairness sehr wichtig. Erscheinen wird "Star Wars Battlefront 2" am 17. November 2017 für PC, Xbox One und PlayStation 4.

Auch interessant

Zum Thema

  • Star Wars Battlefront 2: Patch 1.1 inkl. Changelog erschienen

    vor 3 Tagen - Der Sci-Fi-Shooter "Star Wars Battlefront 2" hat heute einen neuen umfangreichen Patch erhalten. Mit diesem gehen die Entwickler noch einmal auf das Fan-Feedbac...
  • Star Wars Battlefront 2: Das nächste Update erscheint in Kürze – Erste Details

    vor 7 Tagen - Wie DICE bekannt gab, befindet sich das nächste Update zum Multiplayer-Shooter "Star Wars Battlefront 2" bereits in der Zertifizierung. Auch erste Details zum ...
  • Star Wars Battlefront 2: Design Director deutet private Spiele, Inhalte der neuen Season und mehr an

    vor 1 Woche - Der zuständige Design Director Dennis Brännvall von DICE hat einige weitere Inhalte und Anpassungen an dem Sci-Fi-Shooter "Star Wars Battlefront 2" angedeutet...
  • Star Wars Battlefront 2: Analyst hält Reaktionen auf die Diskussionen um die Lootboxen für überzogen

    vor 1 Woche - Viel wurde in den vergangenen Wochen über die Lootboxen und Mikrotransaktionen, die "Star Wars Battlefront 2" ursprünglich bieten sollte, diskutiert. Geht es ...
  • Star Wars Battlefront 2: Pachter glaubt weiterhin an einen kommerziellen Erfolg

    vor 2 Wochen - Der Verkaufsstart des Sci-Fi-Shooters "Star Wars Battlefront 2" konnte Electronic Arts' Erwartungen nicht erfüllen. Jedoch glaubt der Analyst Michael Pachter, ...