Virtual Reality: Noch mitten in der Steinzeit

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Virtual Reality: Noch mitten in der Steinzeit

Virtual Reality hat bisher weder den großen Durchbruch geschafft noch kann das neue Genre als Flop bezeichnet werden. Die Branche arbeitet an Verbesserungen. Das ist offenbar dringend nötig, denn laut der Aussage des früheren "GTA"-Entwicklers Dave Jones befindet sich Virtual Reality weiter in der Steinzeit.

Im vergangenen Jahr wurden neben verschiedenen Mobile-Lösungen drei Virtual Reality-Systeme auf den Markt gebracht, mit denen der Grundstein für ein neues Genres gelegt werden sollte. Dabei handelt es sich um Oculus Rift, HTC Vive und PlayStation VR. Sie alle bieten gewisse Vor- und Nachteile, allerdings haben sie auch viele Dinge gemeinsam, die den Durchbruch ausbremsen: Es sind die nervende Kabelverbindung, die sehr geringe Auflösung und die fehlenden Killer-Apps.

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An Verbesserungen wird nach wie vor gearbeitet – sowohl auf der Seite der Hardware als auch Software. Diesem Thema hat sich der ehemalige "Grand Theft Auto"-Entwickler Dave Jones gewidmet. Laut seiner Einschätzung befindet sich Virtual Reality nicht nur in einer frühen Phase, er verglich den aktuellen Stand der Technik gar mit den Anfangsjahren der menschlichen Entwicklung.

"Ursprünglich waren alle Spiele für Kinder und aufgrund der Technologie haben die Leute keine Gedanken an die Grafik oder die Story verschwendet", so die Worte des Mannes. "Aber dann stellte sich ein Gleichgewicht ein und die Spiele wurden zu einer weiteren Unterhaltungsform, die wir jetzt als solche akzeptieren. Spiele berühren uns im täglichen Leben und auch wenn es so scheint, als ob wir es bereits ein Leben lang machen, befinden wir uns noch ganz am Anfang – insbesondere was die Technologie betrifft."

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Laut seiner weiteren Aussage befindet sich die Technologie in der Steinzeit und die Beschränkungen würden dazu führen, dass viele Ideen während der Entwicklung nicht wie angedacht umgesetzt werden können. Letztendlich habe Virtual Reality gerade erst den ersten Zyklus durchgemacht. Augmented Reality stehe kurz davor, diesen ersten Meilenstein hinter sich zu lassen.

Das bedeutet zugleich, dass sich die Unterhaltungsbranche in den kommenden Jahren auf deutliche Verbesserungen und Möglichkeiten für ganz neue Erfahrungen einstellen kann. Erste Hardware-Produzenten haben bereits höher auflösende Headsets angekündigt, andere arbeiten an Standalone-Lösungen.

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