Xbox One X: Microsoft möchte gegen zu große 4K-Updates vorgehen

Xbox One X: Microsoft möchte gegen zu große 4K-Updates vorgehen

Wie sich in den vergangenen Tagen abzeichnete, fielen manche 4K-Updates auf der Xbox One X überdurchschnittlich groß aus. Allerdings versichert Microsofts Albert Penello, dass sich die Redmonder dieses Problems annehmen werden.

Seit dem gestrigen Dienstag, den 7. November ist die Xbox One X offiziell erhältlich. Bereits im Vorfeld der Veröffentlichung begannen erste Entwickler und Publisher damit, Updates zu veröffentlichen, die ausgewählte Titel auf die technischen Möglichkeiten der neuen Konsole zuschnitten.

Zum Leidwesen der Spieler zeichnete sich jedoch ab, dass die entsprechenden Updates in seltenen Fällen überdurchschnittlich groß ausfallen. So bringt es das 4K-Update zu Remedy Entertainments Action-Titel "Quantum Break" beispielsweise auf eine Größe von knapp 100 Gigabyte.


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Xbox One X: Microsoft möchte zu große 4K-Updates zukünftig verhindern

Ein Problem, dessen man sich auch bei Microsoft bewusst ist. Wie Albert Penello, Senior Director Product Management & Planning bei Microsoft, gegenüber den englischsprachigen Kollegen der Game Informer versichert, prüft das Unternehmen derzeit verschiedene Schritte, mit denen zu große Downloads zukünftig unterbunden werden sollen. In den Mittelpunkt rückt dabei zunächst das sogenannte "Intelligent Delivery"-System.

Dieses soll den Platz, den die besagten Downloads auf der Festplatte belegen, reduzieren, indem beispielsweise Assets oder Level-Bereiche, die der Spieler gerade nicht benötigt, in der Cloud gespeichert werden. Erst wenn sich der Spieler den entsprechenden Levels oder Arealen nähert, werden die benötigten Daten aus der Cloud abgerufen. Zudem könnten Sprachpakete so unterteilt werden, dass beim Abrufen der Updates lediglich die jeweilige Amtssprache beziehungsweise Original-Synchro heruntergeladen wird.

Laut Penello möchte Microsoft in diesem Bereich eng mit den Entwicklern beziehungsweise Publishern zusammenarbeiten und diesen die benötigten Tools zur Verfügung stellen. So geht es den Redmondern laut Penello darum, das Problem mit den Entwicklern zu lösen, anstatt dieses auf die Kunden abzuwälzen, die im Fall der Fälle dazu gezwungen wären, externe Festplatten zu erwerben, um die großen 4K-Updates auf diesen unterzubringen.

Quelle: GameInformer

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