Epic Games: Außergerichtliche Einigung mit Fortnite-Cheater

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Epic Games: Außergerichtliche Einigung mit Fortnite-Cheater

Der erste Streit mit einem der verklagten "Fortnite"-Cheater wurde außergerichtlich beigelegt. Bei einem wiederholten Vergehen droht allerdings eine Vertragsstrafe in Höhe von 5.000 Dollar. Auch im Fall des verklagten 14-jährigen Cheaters gibt es neue Einzelheiten.

Im vergangenen Oktober reichte Epic Games Klagen gegen zwei "Fortnite"-Spieler ein, denen vorgeworfen wurde, im Online-Spiel betrogen und dabei Cheats genutzt zu haben. Dabei hätten sie gegen die Nutzungsbedingungen des Spiels verstoßen. Im Detail ging es um Fälle, bei denen sich die Spieler nicht mit einfachen Banns aus dem Spiel halten ließen, da sie sich immer wieder mit neuen Konten anmeldeten und damit drohten, das Spielerlebnis für andere Teilnehmer zu ruinieren.

Nachdem sich später herausstellte, dass eine der beiden Klagen gegen einen Minderjährigen erhoben wurde, kam der andere Cheater glimpflich davon. Die Klage wich einer außergerichtlichen Einigung. Laut TorrentFreak wird die Klage gegen Charles Vraspir nicht weiter verfolgt. Stattdessen haben die beiden Parteien eine Vergleichsvereinbarung getroffen, die Vraspir recht deutlich nahelegt, sein früheres Verhalten nicht zu wiederholen. Sollte er gegen die Vereinbarung verstoßen, droht eine Geld- bzw. Vertragsstrafe in Höhe von 5.000 Dollar.


Fortnite: 14-jähriger wegen Cheat-Nutzung verklagt – Mutter legt Beschwerde ein

Epic Games hat offenbar die Nase voll. Nach wie vor versuchen viele Spieler in "Fortnite", sich mithilfe von Cheats einen unfairen Vorteil zu verschaffen oder d...

Offenbar hatte Epic Games nicht die Absicht, die Cheater wirklich vor Gericht zu ziehen oder sie schon mit den ersten rechtlichen Schritten finanziell zu ruinieren. Stattdessen scheint das Unternehmen den anderen Cheatern klarmachen zu wollen, dass es Epic Games mit der Androhung rechtlicher Schritte durchaus ernst meint. Die Nutzungsbedingungen des Entwicklers und Publishers bzw. die Endbenutzer-Lizenzvereinbarungen sollten daher beachtet werden.

Wie es im Fall des 14-jährigen Cheaters weitergeht, ist nicht ganz klar. Er hatte wiederholt gecheatet und sogar die Sperrung eines seiner Cheating-Videos auf YouTube angefochten. Seine Mutter beklagte sich nach Bekanntwerden der Klage unter anderem darüber, dass Epic Games den Namen des Zöglings öffentlich gemacht hatte. Epic Games dementierte das inzwischen und verwies darauf, dass man lediglich die Initialen des betroffenen Spielers verwendet habe. Erst durch den Widerspruch der Mutter seien die persönlichen Informationen durchgedrungen. Eine außergerichtliche Einigung scheint auch bei diesem Spieler wahrscheinlich zu sein.

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