Star Wars Battlefront 2: Analyst senkt Verkaufserwartung

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Star Wars Battlefront 2: Analyst senkt Verkaufserwartung

"Star Wars Battlefront 2" ist eigentlich ein solides Spiel. Allerdings hatte Electronic Arts die Absicht, nicht nur mit dem Verkauf des Spiels gut zu verdienen. Auch sollten die Lootboxen die Kassen füllen. Das zu diesem Zweck gebaute System stieß auf reichlich Widerstand und hat offenbar einen negativen Einfluss auf die Verkaufszahlen.

"Star Wars Battlefront 2" hat vor einigen Wochen eine recht hitzige Diskussion ausgelöst, die inzwischen zwar etwas abgeflacht ist, aber noch immer negative Auswirkungen auf den Shooter zu haben scheint. Bei der Debatte ging es um die Mikrotransaktionen im Spiel und das System, das um den Verkauf von Lootboxen herum geschaffen wurde. Es wurde zum Launch von "Star Wars Battlefront 2″ entfernt. Dennoch gehen Analysten davon aus, dass der Absatz des Shooters in Mitleidenschaft gezogen wurde. Entsprechend kam es zu einer Korrektur der Verkaufserwartungen.

In einer Mitteilung an seine Kunden betont der Managing Director of Technology, Media and Telecom-Media Doug Creutz, dass seine Verkaufserwartung von 14 Millionen auf 11 Millionen Exemplare gesenkt wurde. Laut seiner Ansicht habe die Lootbox-Kontroverse die Verkaufszahlen des SciFi-Shooters deutlich beeinflusst. Auch sei eine wachsende Unzufriedenheit bei den Spielern zu beobachten. Diese trete vor allem dann auf, wenn es um aufgezwungene Mikrotransaktionen in den Spielen geht. Auch "Need for Speed Payback" habe laut der Angabe des Analysten nicht die Erwartungen erfüllt.


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"Die negativen Spieler-Reaktionen bezüglich der schlecht gemachten Lootbox-Wirtschaft hat deutliche Auswirkungen auf die Verkaufszahlen von SWBFII gezeigt. Wir glauben, dass es Beweis dafür ist, dass die Gemeinschaft der Coregamer zunehmend unzufrieden mit der Art und Weise ist, wie Mikrotransaktionen in die Kern-Gameplay-Elemente integriert werden“, teilt der Analyst mit.

Im Bericht heißt es weiter, dass die Verkaufszahlen wahrscheinlich 20 bis 30 Prozent hinter dem Vorgänger "Battlefront“ zurückliegen. Das mache stärkere Preissenkungen notwendig, sodass die Handelsware verkauft werden könne.

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