Quantic Dream: "Sind Gegenstand einer regelrechten Verleumdungskampagne"

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Quantic Dream: "Sind Gegenstand einer regelrechten Verleumdungskampagne"
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Im vergangenen Januar wurde dem französischen Entwickler Quantic Dream von ehemaligen Mitarbeitern rassistisches und sexistisches Verhalten vorgeworfen. Im Studio würde eine toxische Arbeitsumgebung vorherrschen. Quantic Dream hat zu diesen Vorwürfen nochmals ein umfangreiches Statement veröffentlicht.

Im vergangenen Januar kam die Meldung auf, dass es bei Quantic Dream in einer "toxischen Arbeitsumgebung" zu ungebührlichen Verhaltensweisen gekommen sei. Im Detail war von Vorfällen der Homophobie, des Rassismus und des Sexismus die Rede. Die Führungskräfte David Cage und Guillaume de Fondaumiere hätten ein entsprechendes Fehlverhalten im Studio gebilligt.

Quantic Dream wies diese Vorwürfe recht schnell zurück und ein Mitarbeiter des Studios betonte später, dass die Vorwürfe auf Lügen und viel Bullshit basieren würden. "Meine einzige Reaktion, da das Ganze nicht mehr Beachtung verdient: Es ist eine Menge Bullshit. Ist alles perfekt? Nein", so Aurélien Loizeau damals. Inzwischen hat sich Quantic Dream nochmals mit einem offiziellen Statement zu Wort gemeldet.


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Im Statement heißt es: "Seit dem 14. Januar 2018 ist Quantic Dream Gegenstand einer regelrechten Verleumdungskampagne verschiedener Medien, die auf verleumderischen Äußerungen einer Quelle basiert, deren Glaubwürdigkeit und Herkunft Fragen aufwerfen. Wir weisen die Vorwürfe gegen das Studio, die Angestellten und die Leiter kategorisch zurück. Wir hoffen, dass diese unbegründeten Angriffe und die Verbreitung völlig fehlerhafter Informationen, die sich daraus ergeben, aufhören werden, sodass unsere Mitarbeiter wieder ihren Schutz genießen können."

"Wir betonen erneut, dass wir bisher keine Beschwerden über Belästigung oder Diskriminierung erhalten haben. Wir bestätigen, dass zwei Mitarbeiter, die 2017 vor dem Arbeitsgericht standen, mit dem Urteil vom 19.01.2018 entlassen wurden und dass ein drittes Urteil in diesem Fall noch aussteht. Mehrere weitere rechtliche Schritte sind ebenfalls im Gange, um den Ruf unseres Studios zu verteidigen und die Arbeitsplätze eines französischen Unternehmens zu retten, das in seinem Bereich führend ist."

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