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USK 2017: Statistik zu den Einstufungen – Weniger USK-18-Spiele

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USK 2017: Statistik zu den Einstufungen – Weniger USK-18-Spiele
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Die USK hat auch im vergangenen Jahr zahlreiche Spiele eingestuft. Heute folgte eine Statistik, die sich diesem Thema widmet. Unter anderem wird anhand der Zahlen deutlich, dass die USK-18-Ratings zurückgegangen sind. Der Anteil der digitalen Angebote, die mit dem sogenannten IARC-System eingestuft werden, hat im gleichen Zeitraum deutlich zugenommen.

Die Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) hat ein paar Zahlen zu den Spieleeinstufungen im vergangenen Jahr veröffentlicht. Aus der Statistik geht unter anderem hervor, dass 2017 weniger 18er-Titel als im Vorjahr in den Handel gekommen sind bzw. für den Launch vorbereitet wurden. Insgesamt gab es im vergangenen Jahr 1.647 klassische Prüfverfahren für Computer- und Videospiele. Damit wurden 2017 etwa genauso viele Titel geprüft wie im Jahr zuvor.

Über einen längeren Zeitraum hinweg betrachtet hat die Zahl der klassischen Prüfverfahren seit Einführung der Jugendschutznovelle 2003 kontinuierlich abgenommen. Auslöser sei die Verlagerung in den digitalen Markt. Die USK-Prüfung ist lediglich für physische Datenträger vorgesehen. Im vergangenen Jahr wurden drei Viertel aller geprüften Spiele für Kinder ab zwölf Jahren freigegeben. Etwa sechs Prozent der geprüften Titel erhielten hingegen die Wertung "ab 18". Ein Jahr zuvor waren es noch sieben Prozent.

Zur Prüfung von digitalen Spielen wurde vor einigen Jahren das IARC-System ins Leben gerufen. Es richtet sich an Apps und Mobile Game. Der jüngsten USK-Statistik zufolge gab es im vergangenen Jahr einen massiven Anstieg bei den digitalen Ratings. Nachdem 2015 etwa 1,5 Millionen digitale Inhalte über das IARC-System eingestuft wurde, waren es 2017 bereits 2,5 Millionen digitale Titel.

"Wir sind froh, dass es der USK gelungen ist, mit IARC einen international anschlussfähigen Jugendmedienschutz zu ermöglichen und werden uns auch 2018 dafür einsetzen, das System im Sinne eines praktikablen Jugendmedienschutzes weiterzuentwickeln“, so die USK-Geschäftsführerin Elisabeth Secker.

USK 2017

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