Japan: Sony vernachlässigt laut NIS America kleine Studios – Fokus verlagert sich auf Switch – Update

Japan: Sony vernachlässigt laut NIS America kleine Studios – Fokus verlagert sich auf Switch – Update

Laut den Verantwortlichen von NIS America vernachlässigt Sony in Japan zunehmend die Zusammenarbeit mit kleinen Studios. Diese sollen sich daher verstärkt dazu entschlossen haben, ihren Fokus auf Nintendos Switch zu verlagern.

Update: Der NIS America-Präsident Takuro Yamashita hat sich für seine Aussagen entschuldigt, was sowohl gegenüber Sony als auch SNK, wo Interesse an einer PS4-Version von "SNK Heroines" bestand, gilt. "Ich entschuldige mich bei SNK und Sony, wenn es in irgendeiner Art und Weise negativ auf die PS4 wirkte. Ich betone, dass das ursprüngliche Ziel einer Switch-exklusiven Version von SNK Heroines von NISA kam." Das vollständige Statement öffnet sich nach einem Klick auf den Link.

Meldung vom 10. April 2018: Im Gespräch mit MCV ließ sich Takuro Yamashita, der Präsident von NIS America, über verschiedene Themen aus und sprach dabei auch über die aktuelle Entwicklung des japanischen Markts.

Wie er ausführt, muss sich Sony derzeit den Vorwurf gefallen lassen, dass das Unternehmen die Zusammenarbeit mit kleinen Studios in Japan zunehmend vernachlässigt. Da Sony nur noch wenig Interesse an kleinen Entwicklern beziehungsweise Publishern zeige, sollen sich diese dazu entschlossen haben, ihren Fokus auf Nintendos Switch zu verlagern.


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Japan: Kleine Entwickler verlagern ihren Fokus laut NIS America auf Switch

„Wir haben damit begonnen, mehr auf Nintendos Switch zu machen, da sie uns sehr gut unterstützen“, so Yamashita. „Verglichen damit verhält sich Sony nicht sehr freundlich gegenüber kleinen Unternehmen wie uns.“ Erschwerend komme hinzu, dass sich die Spiele der kleinen japanischen Studios auf Switch mittlerweile besser verkaufen als auf der PlayStation 4.

Yamashita weiter: „Veröffentlichen wir simultan eine Switch-Version und eine PS4-Fassung, dann beläuft sich der aktuelle Verkaufstrend auf zwei zu eins. Das bedeutet, dass sich die Switch-Version sowohl physisch als auch digital doppelt so oft verkauft wie die PS4-Version.“

Daher zeichne sich unter kleinen Studios in Japan der Trend ab, dass diese ihre Titel nicht mehr zuerst für die PlayStation 4 veröffentlichen, sondern verstärkt auf Nintendos Switch setzen.

Quelle: NintendoEverything

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