Rockstar Games: 150 Millionen US-Dollar-Klage von Leslie Benzies in erster Instanz abgewiesen

Rockstar Games: 150 Millionen US-Dollar-Klage von Leslie Benzies in erster Instanz abgewiesen

Im Jahr 2016 entschloss sich das ehemalige Rockstar North-Oberhaupt Leslie Benzies dazu, eine Klage gegen seinen Ex-Arbeitgeber Rockstar Games in die Wege zu leiten. Unter dem Strich ging es um ausstehende Zahlungen in Höhe von 150 Millionen US-Dollar. Nun fällte der Oberste Gerichtshof von New York ein erstes Urteil.

Im Jahr 2016 entschloss sich der Branchen-Veteran Leslie Benzies dazu, eine Klage gegen seinen ehemaligen Arbeitgeber Rockstar Games in die Wege zu leiten.

Wie Benzies, der seinerzeit für die Leitung von Rockstar North verantwortlich zeichnete, ausführt, sollen Take-Two Interactive sowie die beiden Rockstar Games-Gründer Sam und Dan Houser intern zusammengearbeitet haben, um ihn gegen seinen Willen aus dem Unternehmen zu drängen. Zudem wurden ihm Gehaltszahlungen und intern vereinbarte Anteile am Studio vorenthalten, so Benzies weiter.


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Rockstar Games: Oberster Gerichtshof in New York weist die Klage von Leslie Benzies ab

Unter dem Strich geht es in der Klage von Benzies um einen Streitwert in Höhe von 150 Millionen US-Dollar. Der Oberste Gerichtshof von New York fällte in erster Instanz ein vorläufiges Urteil und wies die Klage von Benzies ab. So wurde entschieden, dass die von Benzies unterzeichnete Gewinnbeteiligungsvereinbarung keineswegs 150 Millionen US-Dollar umfasst.

Unstrittig ist laut dem zuständigen Gericht allerdings, dass Benzies im Rahmen seiner Vergütung „bestimmte Lizenzgebühren“ zustehen und dass Rockstar Games gegen den vorliegenden Arbeitsvertrag verstoßen habe, indem Benzies Teile des Gehalts sowie abgesprochene Aktienanteile einbehalten wurden.

Abschließend heißt es, dass dem ehemaligen Rockstar North-Chef in der Tat eine "Kompensation in nicht näher genannter Höhe" zusteht. Wie hoch diese im Endeffekt ausfällt, müssen weitere Prozesse klären.

Quelle: Gamasutra

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