Arma 3 im Iran verboten: Darstellung als Feind der NATO stößt Regime sauer auf
PC

In diesen Tagen gelingt es der Militär-Simulation „Arma 3“ schlichtweg nicht, einen Weg aus den Negativschlagzeilen zu finden.

Denn nachdem kürzlich zwei Mitarbeiter des zuständigen Entwicklerstudios Bohemia Interactive auf der griechischen Insel Lemnos verhaftet wurden, wurde heute bekannt, dass sich das iranische Regime schon vor dem offiziellen Release dazu entschloss, „Arma 3“ zu verbieten.

Der Grund: In Bohemias neuestem Titel wird der Iran als Feind der NATO dargestellt, der die Führung über eine Armee im Nahen Osten übernimmt, die gegen die NATO und ihre Verbündeten kämpft. Aus diesem Grunde verhängte die National Foundation of Computer Games ein sofortiges Verkaufsverbot für den gesamten Iran. Auch ein Import von „Arma 3“ fällt unter das Verbot.

Die Verantwortlichen von Bohemia Interactive waren bisher nicht für eine Stellungnahme zu haben.

(*) Bei Links zu Amazon, Media Markt, Saturn und einigen anderen Händlern handelt es sich in der Regel um Affiliate-Links. Bei einem Einkauf erhalten wir eine kleine Provision, mit der wir die kostenlos nutzbare Seite finanzieren können. Ihr habt dabei keine Nachteile.