Medal of Honor: Warfighter – Die schlechten Wertungen könnten das Ende der Serie einläuten, glaubt Michael Pachter

"Medal of Honor: Warfighter" kam am 25. Oktober für PlayStation 3 und Xbox 360 in den Handel. Michael Pachter hält einen Nachfolger für ausgeschlossen.

Wedbush-Securities-Analyst Michael Pachter ist der Meinung, dass die schlechten Testwertungen des kürzlich in den Handel gekommenen Shooters „Medal of Honor: Warfighter“ dazu beitragen könnten, dass die Serie endgültig eingestampft wird.

„Der vorherige Teil der Medal of Honor-Reihe erzielte 2010 einen durchschnittlichen Metacritic-Score von 75 (nachdem dessen Vorgänger im Jahr 2007 einen Score von 73 erreichte). Das EA-Management hatte sich dazu verpflichtet, mit der diesjährigen Veröffentlichung die Qualität anzuheben“, so Pachter.

„Stattdessen wird das Spiel mit einem durchschnittlichen Review-Score von 50 die Umsatzerwartungen von 100 Millionen Dollar oder mehr verfehlen. Was vielleicht noch wichtiger ist: Die schlechte Performance von Medal of Honor: Warfighter macht es höchst unwahrscheinlich, dass Electronic Arts im nächsten Jahr erhebliche Einnahmen aus den DLC-Abonnements ziehen kann, was im Vergleich zu den 204 Millionen Dollar, die in diesem Jahr mit Battlefield erzielt werden, enttäuschend ist.“

Pachter ist der Meinung, dass die „Warfighter“-Wertungen die Chance zerstört haben, dass ein weiteres Sequel veröffentlicht wird. Die Vorbesteller könnten sich aufgrund der herben Kritik über den Tisch gezogen fühlen könnten, da sie auf Basis der Wertungen ein schlechtes Spiel geliefert bekamen. Bei einem weiteren Spiel der Reihe wären die Spieler vorsichtiger.

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