Zynga: Farmville-Macher bestätigen Studioschließung und Entlassungen
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In einem Schreiben an seine Belegschaft kündigte Unternehmenschef Mark Pincus an, dass es bei den „Farmville“-Machern von Zynga in Kürze zu einer Entlassungswelle kommen wird.

Insgesamt sollen etwa 120 der rund 3.200 Vollzeitangestellten ihren Job verlieren. Des Weiteren gab man bekannt, dass man die hauseigene Niederlassung im US-amerikanischen Boston schließen. Diese arbeitete zuletzt an „Adventure World“. Laut Pincus sei durchaus denkbar, dass zukünftig weitere der 18 Studios, die Zynga unter anderem in Großbritannien, den USA und Japan unterhält, geschlossen werden.

Um das Geschäft zu straffen und die zur Verfügung stehenden Ressourcen des Unternehmens möglichst sinnvoll in dessen Zukunft zu investieren, sollen 13 ältere Titel von Zynga aus dem Portfolio gestrichen werden. Weitere Einsparungen sollen bei der Datenspeicherung, der Werbung und Verträge mit Partnerunternehmen vorgenommen werden.

Vor wenigen Tagen ließ Zynga bereits durchklingen, dass man im vergangenen Quartal Verluste hinnehmen musste, da das Interesse der Spieler an Zynga-Titel spürbar nachließ. Nach der Ankündigung der Umstrukturierungsmaßnahmen erholte sich die Aktie des Unternehmens jedoch schnell und legte innerhalb kürzester Zeit um drei Prozent zu.

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