Zynga: Rücken die Farmville-Macher ins Visier von Anonymous?
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Nachdem die „Farmville“-Macher von Zynga kürzlich bekannt gaben, dass man im letzten Quartal 53 Millionen US-Dollar Verlust erwirtschaftete und im Rahmen einer Umstrukturierung knapp 120 Mitarbeiter entlassen wird, droht nun weiteres Ungemach.

So scheint das Unternehmen aktuell ins Visier des Hacker-Kollektivs Anonymous zu rücken. Aktuellen Berichten zufolge soll diesem ein internes Dokument vorliegen, aus dem hervorgeht, dass Zynga in den kommenden Monaten knapp 1.000 Mitarbeiter entlassen und bei den hauseigenen Projekten verstärkt auf Outsourcing setzen wird.

Weiter heißt es, dass der Fokus der internen Entwicklung zukünftig auf Online-Glücksspiele verlagert werden soll, in deren Rahmen um reales Geld gespielt wird. Laut den Netz-Aktivisten von Anonymous ist diesen vor allem die Behandlung der Zynga-Mitarbeiter ein Dorn im Auge. Daher droht man in einem Video damit, den Social Games-Entwickler unter Beschuss zu nehmen.

Allerdings wird abzuwarten sein, was an der ganzen Sache wirklich dran ist. Da das entsprechende Video, mit dem man sich offen gegen Zynga ausspricht, weder auf dem offiziellen YouTube-Kanal auftauchte noch in den regulären Kommunikationskanäle von Anonymous verbreitet wurde, ist unklar, ob das Hacker-Kollektiv wirklich geschlossen hinter den drohenden Attacken gegen Zynga steht.

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