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Southington: Stadt im US-Bundesstaat Connecticut bezahlt Bürger für Vernichtung von 'Gewaltspielen'

Battlefield 3

Nach dem tragischen Amoklauf im sonst so beschaulichen Newtown schossen sich Jugendschützer und Kritiker erwartungsgemäß auch auf Videospiele ein. In Southington, einer Kleinstadt im US-Bundesstaat Connecticut, ruft eine Bürgervereinigung nun zur Vernichtung von sogenannten Gewaltspielen auf – zu Aufklärungszwecken, wie es heißt.

Die Aktion findet am 12. Januar statt und ruft alle Bürger der Stadt dazu auf, sich von gewalthaltigen Videospielen zu trennen und diese in geselliger Runde zu verbrennen. Jeder Bürger, der Spiele opfert, erhält anschließend einen oder mehrere Gutscheine für familienfreundliche Aktivitäten.

“Wir sagen nicht, dass das Spielen von Videospielen die Menschen zu Killern macht, aber es gibt Beweise, dass es Aggressivität, Furcht, Angst und Desensibilisierung gegenüber Gewalt fördert”, so Southington Director of Community Services Susan Saucier.

"Wir wollen die Gewalt in unserer Gemeinschaft stoppen”, führt der Präsident der Handelskammer Charlie Cocuzza aus. “Diese Spiele können 60 oder 70 Dollar kosten. Also wollen wir den Familien Gutscheine für familienorientierte Aktivitäten übergeben, die Spaß machen, etwas bei dem sie stattdessen ein paar Stunden zusammen verbringen können.”

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