US-Umfrage: 67 Prozent der befragten Teilnehmer halten Videospiele für gefährlicher als Waffen

Nach den letzten Amokläufen stellte sich einmal mehr die Frage, was die Täter dazu trieb, mehr oder weniger wahllos Menschen zu töten. Während nicht wenige Leute der Meinung sind, dass vor allem der Besitz von Waffen für solche Taten verantwortlich zu machen sei, glauben andere Zeitgenossen, dass ein Verbot von bestimmten Videospielen die potentielle Gefahr richten könnte.

Zuletzt erklärte US-Senator Lamar Alexander, dass er Videospiele für weitaus gefährlicher als echte Waffen hält. Schließlich seien es die Spiele und nicht die Waffen an sich, die einen negativen Einfluss auf die Menschen ausüben würden. “Videospiele sind ein viel größeres Problem als Waffen, da Videospiele die Leute direkt beeinflussen”, so Alexander.

Mit seiner Meinung steht er allerdings nicht allein da. Im Rahmen einer aktuellen Telefonumfrage stellte sich heraus, dass 67 Prozent der amerikanischen Teilnehmer in Gewaltspielen die größte Gefahr für ihr Land sehen. Die Frage lautete: „Was stellt ihrer Meinung nach die größte Gefahr für Amerika dar? Waffen oder Gewalt-Videospiele?“ Hier das Ergebnis:

  • Waffen: 14 Prozent
  • Videospiele: 67 Prozent
  • Noch nicht sicher: 19 Prozent

Allerdings hat diese Umfrage einen Haken. Wie die Kollegen von Kotaku berichten, waren 72 Prozent der Teilnehmer zum Zeitpunkt der Befragung 45 Jahre alt oder älter. Erschwerend kommt hinzu, dass ausschließlich Wähler der Republikaner um ihre Meinung gebeten wurden.

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