Login

Avalanche zum Gebrauchtspielmarkt: Meist werden zu kurze Spiele eingetauscht

Autor:

Just Cause

Mit der Xbox One möchte Microsoft den Gebrauchtmarkt beherrschen. Um dieses Vorhaben in die Tat umzusetzen, werden die Spiele mit dem Account des Käufers verbunden. Laut Christofer Sundberg, CEO der Avalanche Studios, wäre dieses System gar nicht nötig, wenn die Entwickler auf eine längere Spielzeit und auf den Wiederspielwert achten würden. Sundberg machte offenbar die Beobachtung, dass in erster Linie Titel veräußert werden, die beides nicht bieten.

Auf den Gebrauchtmarkt angesprochen erklärte er: "Ich bin sicher, dass es ein Problem ist, aber weil die Spiele zu kurz sind. Ich meine, wenn man ein Spiel in acht bis zehn Stunden durchspielen kann, würde ich es auch zurückgeben, weil es keinen weiteren Grund gibt, es noch einmal zu spielen."

Ergänzend heißt es: “Wenn man wenig Abwechslung bietet, dann gibt es für Spieler keine Motivation, es zu behalten – außer sie wollen eine Sammlung haben. Deshalb haben wir mit Just Cause geantwortet. Ich gehe jede Woche in die Spieleläden und schaue durch die Second-Hand-Angebote. Normalerweise finde ich dort nur wenige Kopien von Just Cause.”

Die Avalanche Studios werkeln derzeit an "Mad Max". Der Titel soll 2014 für aktuelle und neue Konsolen sowie für den PC erscheinen.

Auch interessant

4   Kommentare  

  • ipad fan

    wahre worte. ich hab selber ein paar spiele an freunde verkauft, aber just cause 2 zb hab ich behalten, da es mir immer noch sehr viel spass macht, die riesige und abwechslungsreiche welt zu erkunden. der mann hat einfach recht!


  • Wii U und EA Fanboy

    Wenn man wieder ein bedeutungsloser Entwickler über den Gebrauchtspielemarkt weint, solltet ihr euch mal an diese Aussage erinnern. Meist sind es nicht nur kurze, sondern auch super schlechte Spiele.

    "Unser Spiel hat nen Metascore von 23 und jeder kauft das Spiel gebraucht. Der Gebrauchtmarkt ist scheisse, da sich das Spiel trotz des tollen Scores und vieler guter Reviews [unseriöse, auch bedeutungslose Kritiken] schlecht verkauft."


  • ShadNin

    Ach…Avalanche….ihr gebt Statements ab die gerade irgendwie passen…
    Dass ihr euch da widersprecht mit älteren Statements ist euch wohl nicht bewusst…lächerlich!

    Mal ganz nebenbei…schön und gut, dass ihr Mad Max entwickelt, aber ein Mad Max á la Just Cause brauchen wir nicht!


  • Username

    Ich weiß nicht warum der denkt, dass seine Meinung die einzig Wahre ist.
    Die Spiele seines Studios finde ich nicht so toll. Man kennt auch nur wenige.
    Just Cause mag zwar groß sein und man kann viel Mist bauen. Mehr hat das Spiel aber nicht zu bieten. Den Charakter kann ich nicht ausstehen, die Story interessiert eh kaum jemanden in dem Spiel. Was ist daran so toll?
    Und naja jetzt Mad Max. Ich hab aber sowieso keinen Plan wie das Spiel wird.


Comments are closed.

Zum Thema

  • Avalanche: Erstes Spiel für PS5 und Xbox One X-Nachfolger in Arbeit?

    vor 10 Monaten - Die Mitarbeiter der Avalanche Studios, wo in der Vergangenheit unter anderem an der "Just Cause"-Reihe gearbeitet wurde, bereiten sich möglicherweise auf die n...
  • Avalanche Studios möchte bald neues Material zeigen:

    vor 4 Jahren - Die Avalanche Studios möchten in Kürze etwas aus einem der Spiele zeigen, die momentan entwickelt werden. Das Unternehmen werkelt derzeit an "Mad Max" und a...
  • Just Cause-Macher: Die Entwicklung von AAA-Titeln lohnt sich kaum noch

    vor 4 Jahren - Während viele Publisher und Entwickler in den neuen Konsolen PlayStation 4 und Xbox One einen Schub für die Spieleindustrie sehen, glaubt Christofer Sundberg ...
  • Avalanche-Gründer: Mikrotransaktionen und Abomodelle werden die nächste Generation der Spiele bestimmen

    vor 5 Jahren - Avalanches Christofer Sundberg widmete sich in einem aktuellen Statement der Zukunft der Videospiele. Laut seiner Ansicht werden Abos und Mikrotransaktionen eine größere Rolle einnehmen.
  • Avalanche: Die PS4 hat mehr Power als die Xbox One – zumindest auf dem Papier

    vor 5 Jahren - In einem aktuellen Interview betonte Avalanches Linus Blomberg, dass die PlayStation 4 auf dem Papier die Nase vorn hat. Für ein finales Urteil sei es aber noch zu früh.