Xbox One: Microsoft bestätigt Verzicht auf DRM-Integration

Xbox-One-controller

Es war die einzig sinnvolle Entscheidung. Nachdem in der letzten Woche bekannt wurde, dass die PlayStation 4 im Gegensatz zur Xbox One keine Online-Pflicht und keine Beschränkung des Gebrauchtspielmarktes mit sich bringt, wurde recht schnell klar, dass die neue Konsole aus Redmond Gefahr läuft, zu einem Ladenhüter zu werden.

In den weltweiten Umfragen bestätigte der größte Teil der Spieler, dass sie die PlayStation 4 und keine Xbox One erwerben werden. Microsoft musste notgedrungen reagieren. Die angekündigte Zwangseinwahl, die alle 24 Stunden gestartet werden sollte, sowie die Beschränkung des Gebrauchtspielmarktes sind Geschichte.

Das heißt, Xbox One-Käufer werden ihre Spiele wie bei der Xbox 360 spielen, tauschen und verkaufen können. Die Accountbindung ist hinfällig. Gleichzeitig heißt es, dass für die Nutzung von Offline-Spielen keine Internetverbindung vorausgesetzt wird. Ans Netz muss die Konsole nur einmal nach dem Kauf: „Nach einer einmaligen Einrichtung einer neuen Xbox One könnt ihr Disk-basierte Spiele nutzen, ohne die Konsole nochmals mit dem Internet zu verbinden“, so das Unternehmen. „Es wird keine 24 Stunden-Einwahl benötigt und ihr könnt eure Xbox One überall mit hinnehmen, wo ihr eure Spiele spielen möchtet.“

Weiter heißt es: „Verleiht, verkauft, verschenkt oder mietet Disk-basierte Spiele, wie ihr es schon heute macht. Es wird keine Einschränkungen geben und die gemeinsame Nutzung der Spiele wird so funktionieren, wie es schon heute auf der Xbox 360 der Fall ist.“

Damit wird übrigens eines der Features der Xbox One über den Haufen geworfen. Denn die Disk eines Retailspiels muss nun doch zwingend in das Laufwerk geschoben werden. Das heißt aber nicht, dass für Downloadspiele eine Online-Pflicht vorausgesetzt wird. Auch diese dürfen offline gespielt werden. Darüber hinaus fällt die Ländersperre (Region Lock) weg. Xbox One-Spiele können somit importiert werden. Das komplette Statement lest ihr hier.

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