PlayStation Portable: Sony stellt Auslieferung in Japan ein – Update: Europa folgt
Wie Sony Computer Entertainment Japan bekannt gab, wird man die Auslieferung der PlayStation Portable in Japan noch in diesem Monat einstellen.
PlayStation Portable: Sony stellt Auslieferung in Japan ein – Update: Europa folgt
Weltweit mehr als 80 Millionen Mal verkauft: Sonys PlayStation Portable.

Nach fast zehn Jahren geht in Japan in diesen Tagen eine Ära zu Ende. So gab Sony Computer Entertainment Japan bekannt, dass man die Auslieferung der PlayStation Portable noch in diesem Monat einstellen wird.

Dies bedeutet in der Praxis, dass dem japanischen Handel ab sofort keine PSP-Systeme mehr zur Verfügung gestellt werden. Stattdessen wird sich Sony zukünftig auf den Nachfolger in Form von PlayStation Vita konzentrieren. Die PlayStation Portable wurde am 12. Dezember 2004 in Japan veröffentlicht.

Während sich Nintendo beim Nintendo DS dazu entschied, auf neuartige Spielerlebnisse zu setzen und dem eigenen Handheld zwei Bildschirme, ein nutzbares Mikrofon und einen Touch-Screen zu spendieren, setzte Sony auf klassische Konsolen-Erfahrungen für die Hosentasche und diverse Multimedia-Features.

Zwar gelang es Sony mit der PlayStation Portable nicht, Nintendos Dominanz auf dem Handheld-Markt zu brechen, weltweit fand die PSP jedoch immerhin 80 Millionen Abnehmer und entwickelte sich damit zum erfolgreichsten Nicht-Nintendo-Handheld aller Zeiten.

Update: Inzwischen ist einem Bericht von yahoo.com zu entnehmen, dass auch in Europa demnächst keine PSP-Handhelds mehr an die Händler ausgeliefert werden. Während es noch keinen genauen Termin gibt, steht offenbar fest, dass es noch dieses Jahr soweit sein wird.

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