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USK veröffentlicht Statistiken für 2014
Die Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) hat auch im vergangenen Jahr zahlreiche Spiele geprüft. Inzwischen gibt es eine Statistik zu den Prüfverfahren.
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USK veröffentlicht Statistiken für 2014
Die USK war auch 2014 aktiv.

Die Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) hat Statistiken zu den im vergangenen Jahren durchgeführten Prüfungen veröffentlicht. 2.014 dieser Prüfverfahren gab es und ein Großteil wurde mit dem Ergebnis abgeschlossen, dass keine Alterbesbeschränkung erforderlich ist. Ganze 27 Prozent der Spiele erhielten demnach das USK 0-Logo. Mehr als drei Viertel aller Verfahren lagen im Bereich USK 0 bis USK 12.

„Noch nie hat die USK Prüfungen für so viele unterschiedliche Plattformen durchgeführt wie in 2014“, so Felix Falk, Geschäftsführer der USK. „Das zeigt, dass die rasant steigende Anzahl von Spielen auf immer mehr Wegen, global und online verbreitet wird. Hier steht der Jugendschutz vor einer elementaren Herausforderung.“

Ergänzend heißt es, dass die Zahl der klassischen Prüfverfahren nach dem Jugendschutzgesetz, dessen Fokus nach wie vor auf Veröffentlichungen für den stationären Handel liegt, im Jahr 2014 um weitere 4 Prozent abnahm. „Immer mehr Spiele erscheinen online und immer weniger können die geltenden Gesetze von vor über zehn Jahren mit dieser medialen Realität Schritt halten“, so Felix Falk weiter.

Auf den medialen Wandel reagierte die USK schon vor mehreren Jahren, indem sie unter anderem die International Age Rating Coalition (IARC) mitgründete und ein globales System zur Alterseinstufung mitentwickelte. „In Kooperation mit Mozilla als erstem IARC-Partner konnten innerhalb des Firefox Marketplace in 2014 damit erstmals 7.648 Alterskennzeichen für Online-Spiele und Apps vergeben werden. Weitere Plattformen planen, sich dem IARC-System anzuschließen“, heißt es in der heutigen Pressemeldung.

In 0,2 Prozent der Prüfverfahren verweigerte die USK im vergangenen Jahr ein Kennzeichen, da eine Indizierungsrelevanz nicht ausgeschlossen werden konnte. „Damit bewegt sich dieser Anteil weiterhin auf sehr niedrigem Niveau. Dies zeigt, dass sich die Unternehmen immer besser auf deutsche Jugendschutzkriterien einstellen und diese bei der Entwicklung von Spielen für den internationalen Markt bereits von Anfang an mit einbeziehen.“

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