Es ist die Community, die einen Titel am Leben hält, so Gabe Newell
Laut Valves Gabe Newell sollten Entwickler und Publisher niemals die Tatsache aus den Augen verlieren, dass es die Community ist, die einen Titel am Leben hält.
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Es ist die Community, die einen Titel am Leben hält, so Gabe Newell
Gabe Newell, das Oberhaupt von Valve.

Im Rahmen der diesjährigen Game Developers Conference, die in der vergangenen Woche im US-amerikanischen San Francisc stattfand, war auch Valve-Oberhaupt Gabe Newell zugegen.

Im Gespräch mit den englischsprachigen Kollegen der PCGamer nutzte Newell die Gelegenheit und hob noch einmal den Wert von Nutzer-generierten Inhalten hervor. Dass diese einen immer größeren Stellenwert einnehmen, verdeutlicht laut Newell vor allem die Download-Plattform Steam, über die im vergangenen Jahr stattliche 57 Millionen US-Dollar an private Content-Ersteller ausgezahlt wurden.

Allerdings sollte es den Verantwortlichen einer digitalen Vertriebsplattform beziehungsweise Entwicklern und Publishern laut Newell nicht nur um die kurzfristigen finanziellen Aspekte gehen. Stattdessen sollte man die Tatsache, dass es vor allem die Community ist, die einen Titel über einen langen Zeitraum am Leben hält und einer Marke somit zu langfristigem Erfolg verhelfen kann, nicht aus den Augen verlieren.

Newell weiter: „Auch wenn Looking Glass schon seit einer ganzen Weile nicht mehr unter uns weilt, wird System Shock 2 bis heute gespielt – und zwar über Steam-Link und einen Steam-Controller. Für uns besonders cool ist die Tatsache, dass wir es hier mit einem Spiel zu tun haben, das von seiner Community am Leben gehalten wurde.“

„Wenn man in der Lage sein sollte, ein Spiel alleine mit den Inhalten der Nutzer am Leben zu halten, dann haben wir es hier doch mit Mittel und Wegen zu tun, den Menschen außerhalb des PC-Gaming-Bereichs zu vermitteln, welchen Fokus wir auf die Nutzer-generierten Inhalte legen.“

Danke PCGamer.

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