Aliens: Colonial Marines – Klage wegen irreführender Werbung läuft nur noch gegen Sega
Ab sofort wird die Klage wegen irreführender Werbung zum Action-Titel "Aliens: Colonial Marines" nur noch gegen den Publisher Sega geführt. Die Entwickler von Gearbox Software wurden von dieser ausgenommen.
Aliens: Colonial Marines – Klage wegen irreführender Werbung läuft nur noch gegen Sega
"Aliens: Colonial Marines" erschien für die Xbox 360, den PC und die PlayStation 3.

Im Mai 2013 reichte die Anwaltskanzlei Edison LLC eine Sammelklage gegen Sega und das im US-amerikanischen Texas ansässige Entwicklerstudio Gearbox Software ein.

Der Vorwurf: Die beiden Parteien führten potentielle Kunden mit einer geschönten Demo zum Horror-Shooter „Aliens: Colonial Marines“ bewusst in die Irre und animierten diese dazu, den Titel vorzubestellen. Dass die finale Version von „Aliens: Colonial Marines“ den dadurch geschürten Erwartungen weder technisch noch spielerisch gerecht wurde, zeichnete sich erst nach dem Release ab, da das Review-Embargo von Sega auf den 12. Februar, den Tag der Veröffentlichung, gelegt wurde.

Wie die Kollegen von Polygon berichten, kam in den vergangenen Tagen wieder Bewegung in den Fall. Demnach wurden die Entwickler von Gearbox Software – wie seinerzeit eingefordert – aus der Sammelklage entlassen. Diese richtet sich ab sofort nur noch gegen den Publisher Sega.

Des Weiteren wird der Fall nicht mehr als Sammelklage behandelt. Wie das zuständige Gericht entschied, klagen nur noch die zwei Kunden, die die Klage gegen Sega seinerzeit einreichten, gegen den japanischen Publisher.

Danke Polygon

(*) Bei Links zu Amazon, Media Markt, Saturn und einigen anderen Händlern handelt es sich in der Regel um Affiliate-Links. Bei einem Einkauf erhalten wir eine kleine Provision, mit der wir die kostenlos nutzbare Seite finanzieren können. Ihr habt dabei keine Nachteile.