Apple: Umsätze um 33 Prozent gestiegen
Wie Apple im Rahmen der aktuellen Geschäftsberichte bekannt gab, konnte das Unternehmen im vergangenen Quartal ein Umsatzwachstum von 33 Prozent verzeichnen.
Apple: Umsätze um 33 Prozent gestiegen
Insbesondere iPhones machen einen großen Teil des Umsatzes aus.

Apple hat es bislang wie kaum ein zweiter geschafft, 90 Prozent der Gewinne des Smartphone-Marktes zu verbuchen, ohne dabei als Hersteller oder mit dem OS Marktführer zu sein. Dies liegt nicht zuletzt an der oft kritisierten Gewinnspanne, die Apples Geräte gemein haben. Auch wenn die Preise im Vergleich mit gleichwertiger Hard- und Software entsprechend höher sind, konnte das Unternehmen im vergangenen Quartal einen Umsatzanstieg von 33 Prozent im Vergleich zum Vorjahr verbuchen.

Insgesamt verbuchte das Unternehmen aus dem Silicon Valley Umsätze in Höhe von 49,6 Milliarden Dollar. 10,7 Milliarden dieses Umsatzes sind dabei reiner Gewinn. Verantwortlich seien laut Apple „rekordbrechende Verkäufe im dritten Quartal für iPhones und Macs.“ Auch der Launch der Apple Watch am 24. April sei behilflich gewesen.

Was die Verkaufszahlen der Apple Watch angeht, hielt sich das Unternehmen jedoch bedeckt. Im Zuge der Aufschlüsselung wurden die Uhren mit iPods, Apple TV, Beats Kopfhörern und anderem Zubehör unter „Sonstiges“ zusammengefasst. „Wir hatten ein erstaunliches Quartal mit iPhone-Umsätzen, die um 59 Prozent gestiegen sind, starke Mac-Verkäufe, einen Allzeit-Rekord der Services, dank dem App Store und einen großartigen Start der Apple Watch“, heißt es stattdessen von CEO Tim Cook.

„Die Begeisterung für Apple-Music war umwerfend und wir freuen uns darauf, iOS 9, OS X El Captain und WatchOS 2 im Herbst zu den Kunden zu bringen“, so der CEO weiter. 64 Prozent der Umsätze stammen laut dem Unternehmen mit dem Apfel-Logo von internationalen Verkäufen. „Wir haben ein sehr starkes Cash Flow aus operativer Tätigkeit von 15 Milliarden Dollar generiert und 13 Milliarden Dollar über das Capital Return Program an die Aktionäre zurückgegeben“, so CFO Luca Maestri abschließend.