Dishonored 2: Die Entscheidungen spielen erneut die Hauptrolle
Harvey Smith, Co-Director der Arkane Studios, hat in einem aktuellen Interview zahlreiche Worte zu "Dishonored 2" verloren und verraten, dass die Entscheidungen einmal mehr im Fokus stehen.

In einem aktuellen Interview mit The Guardian ging der Co-Director Harvey Smith von den Arkane Studios auf das kommende Schleich-Abenteuer „Dishonored 2“ ein. Dabei verriet er, dass man auch dieses Mal dem Spieler die Wahl lassen möchte, ob er für das Erreichen des Ziels den Weg mit Leichen pflastert oder doch eher pazifistisch zu Werke geht.

„Dishonored war ein Mischmasch. Wir wollten ein immersives First-Person-Spiel in einer Fantasiewelt mit einigen Schleichfunktionen machen; es war eine Hommage an die Spiele, die wir zuvor gemacht oder geliebt haben. Aber auf halbem Weg haben wir erst verstanden, was es war“, meinte Smith. „Ein Spiel über einen Attentäter, in dem man niemanden töten muss – das war unser Ziel mit Dishonored. Und das gilt auch für den Nachfolger.“

Unter anderem hilft es den Entwicklern, dass man sich nun bereits mit der Karte, dem Kalender, der Religion und der Kultur auskennt, sodass man sich anderweitig konzentrieren kann.

„Wir dachten, dass unser Schwertkampf etwas tiefgründiger hätte sein können, unser Schleichen hätte mit besserer Rückmeldung zuverlässiger sein können und unser User Interface wurde in letzter Sekunde zusammengeklatscht. Auf jeder Ebene war etwas zu intensivieren oder zu erweitern oder länger darüber nachzudenken.“

Zudem soll es sich neu anfühlen mit Emily zu spielen, da sie ihre eigenen Kräfte und Aktionen hat. Trotzdem wird man die Möglichkeit haben erneut als Corvo zu spielen.

„Sie ist ein raffinierterer Charakter. Auf der Videospielebene fühlt sich die Bewegung durch die Welt [mit Emily] anders an. Aber wenn man Corvo spielt, ist es all das Klassische, es sind die Rattenschwärme, die Besitzergreifung, das Stoppen der Zeit – er fühlt sich schwerer und brutaler an, er ist ein älterer Typ“, sagte Smith abschließénd.

(*) Bei Links zu Amazon, Media Markt, Saturn und einigen anderen Händlern handelt es sich in der Regel um Affiliate-Links. Bei einem Einkauf erhalten wir eine kleine Provision, mit der wir die kostenlos nutzbare Seite finanzieren können. Ihr habt dabei keine Nachteile.