Halo 5 Guardians: Keine Nachfolger im Jahresrhythmus
In einem Interview mit den Kollegen von Gamespot erklärte der Head of Xbox Phil Spencer, warum er gegen eine jährliche Veröffentlichung neuer "Halo"-Spiele ist. Microsoft möchte die Marke nicht überstrapazieren und sie für viele Jahre interessant gestalten.

In einem Gespräch mit Gamespot widmete sich das Xbox-Oberhaut Phil Spencer unter anderem der „Halo“-Marke, die für den Erfolg der Xbox-Plattform eine elementare Rolle einnahm und zugleich zu den wichtigsten Marken von Microsoft zählt. Dennoch möchte das Unternehmen nicht jährlich einen neuen Teil der „Halo“-Reihe hervorbringen.

Laut Spencer möchten die Redmonder die Marke nicht überstrapazieren und es soll zugleich verhindert werden, dass die Spieler übersättigt werden. „Ich möchte es mit der Franchise nicht übertreiben oder sie überbeanspruchen“, so Spencer im Interview. „Es ist eine Franchise und eine Marke, die meiner Erwartung nach noch 20 weitere Jahre bestehen kann“. Das Xbox-Oberhaupt verglich die Reihe mit Schwergewichten wie „Star Wars“ und „Spider-Man“, die schon seit vielen Jahren auf dem Markt verweilen und noch immer zahlreiche Zuschauer anziehen.

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Keinesfalls möchte er die Bedeutung der Marke schmälern: „Die Leute kennen die Namen der Charaktere dieser Reihe. Sie wissen, wer der Master Chief ist. Sie kennen Cortana“, so Spencer. Bei anderen Shooter-Reihen könne man eine solche Bindung zu den Charakteren und der Story nicht beobachten. „Und dann gibt es noch die Konsistenz und die Konnektivität zwischen den Spielen.“

Aber auch wenn Microsoft nicht in jedem Jahr ein neues „Halo“ hervorbringen möchte, werden Fans der Reihe regelmäßig mit mehr oder weniger neuen Inhalten bedacht. Als Beispiel kann die „Master Chief Collection“ genannt werden, mit der einige ältere „Halo“-Spiele den Weg auf die Xbox One fanden.

Video: Gameplay aus Halo 5 Guardians

Quelle: Gamespot

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