Naughty Dog: Früherer Mitarbeiter verteidigt Mikrotransaktionen
Geht es nach Eric Monacelli, früherer Community Strategist von Naughty Dog, dann sollten die Spieler gewillt sein, für hochwertig Zusatzinhalte auch die entsprechenden Beträge zu bezahlen.

Kaum ein Thema der Videospiel-Industrie wurde in den vergangenen Wochen und Monaten so kontrovers diskutiert wie die Mikrotransaktionen genannten In-Game-Käufe.

In einem aktuellen Interview gab Eric Monacelli, der frühere Community Strategist von Naughty Dog, der sein Geld mittlerweile bei Infinity Ward verdient, seine Meinung zum Besten und versuchte, die Mikrotransaktionen zu verteidigen. Wie er ausführt, wäre es doch nur fair, die Entwickler für gute Arbeit zu bezahlen. Vorausgesetzt natürlich, die Mikrotransaktionen bieten den Nutzern beziehungsweise Käufern einen entsprechenden Gegenwert.

Laut Monacelli ist es ja nicht so, dass es sich bei Mikrotransaktionen um Inhalte handelt, die zunächst aus einem fertigen Spiel herausgeschnitten und anschließend separat angeboten werden. Monacelli weiter: „Es gibt immer hitzige Debatten darüber im Büro, weil jeder seine eigene Meinung hat. Ich bin der Meinung, dass mehr Geld für einen DLC verlangt werden kann, desto mehr Gedanken man sich um diesen macht. Oft ist es nämlich so, dass man ein neues Spiel in einem Spiel erschafft.“

Als Beispiel nennt er hier den „The Last of Us“-DLC „Left Behind“. „Es ist Arbeit und für gute Arbeit sollte man auch bezahlen“, heißt es abschließend.

The Last of Us

Quelle: Play3

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