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Chernobyl VR Project: Lässt euch den Ort der Nuklearkatastrophe erkunden

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Chernobyl VR Project: Lässt euch den Ort der Nuklearkatastrophe erkunden

"Chernobyl VR Project" ist eine Mischung aus Adventure und Dokumentation. Das Projekt verfrachtet euch an einen Schauplatz, an dem vor fast 30 Jahren eine Nuklearkatastrophe das Leben beendete.

Der in Polen ansässige Entwickler The Farm 51 hat mitgeteilt, dass man sich derzeit mit der Produktion eines Virtual Reality-Adventures namens "Chernobyl VR Project" beschäftigt. Wie es der Name schon erahnen lässt, schickt euch das "Spiel" in eine Gegend, in der vor fast 30 Jahren eine Nuklearkatastrophe das Leben zum Erliegen brachte. Städte wie Prypjat mussten komplett geräumt werden. Zwar können diese Orte inzwischen wieder mit Einschränkungen besucht werden, allerdings sind entsprechende Genehmigungen vonnöten.

Die aufkommende Virtual Reality-Hardware lässt euch den Schauplatz der Nuklearkatastrophe vom heimischen Wohnzimmer aus aufsuchen. "Chernobyl VR Project" verfachtet euch in die Rolle einer Filmcrew, die damit beauftragt wurde, die Geheimnisse rund um das tragische Ereignis aufzudecken. Dabei besucht ihr "fotorealistische Nachbildungen" zahlreicher Orte, die in Prypjat und Tschernobyl angesiedelt sind. Ihr betretet die Sperrzone, sucht Hinweise auf vergangene Ereignisse und helft einem alten Überlebenden dabei, die Erinnerungen an seine Familie zu finden.

Mithilfe der Reality 51-Technologie möchten die Entwickler nicht nur für einen gewissen Spielspaß sorgen, auch soll der Titel einem Bildungszweck dienen und an eine Katastrophe erinnern, bei der nicht nur zahlreiche Menschen ums Leben kamen, zugleich verloren mehr als 300.000 Leute schlagartig ihr Zuhause. Noch immer sind viele Gebiete abgeriegelt und nicht ohne weiteres betretbar. Das "Chernobyl VR Project" soll diese Barrieren in Form einer interaktiven Dokumentation überwinden. Entwickelt wird das Projekt für PlayStation VR, Oculus Rift und Gear VR. Hier ein paar Impressionen:

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15   Kommentare  

  • R123Rob

    Hm… hier liegt die Grenze zwischen Faszination und Geschmacklosigkeit. Damals lachten die Menschen in Tschernobyl, heute strahlen sie.

    Man kann ja schon seit Jahren dort Live-Touren mitmachen, um diese besondere Atmosphäre zu genießen – die Ruhe, die Stille. Das muss echt was beruhigendes haben wie in Fallout.

    Gut, nun lässt es VR Project auch möglich machen. Was ein großflächiges Thema: Unter anderem wird dadurch Tourismus zerstört.


  • Gorbi

    Ich sehe hier keine Geschmacklosigkeit. Es ist jetzt ja kein Live-Rundgang durch ein KZ im Betrieb oder so.

    Der Geist mancher Leute brennt einfach sowas von auf Sparflamme, da macht es schon keine Lust mehr mit denen zu reden.

    Die Möglichkeit Menschen hochwertig-digital an einen gefährlichen Ort zu bringen ist doch super. Könnte mir z.B. vorstellen einen Vulkan der ausbricht mit Kameras vollzuscheißen und dannach kann man sich das ganze in VR reinziehen.

    Oder wirklich gut gemacht Reisen zu echt interessanten Ort auf diesem Planeten: Grand Canyon, Arktis, Yellowstone.

    Aber es gibt nunmal immer Leute die alles Geschmacklos oder politisch unkorrekt finden was sie nicht kennen.

    Hier sagt man: Was der Bauer nicht kennt, frisst er nicht.


  • MIRRORS EDGE

    Ohne Worte diese ständige hirnwäsche! Anstatt das man es vergessen sollte wird man immer und immer wieder daran erinnert! Hinterfragt mal warum sie das tun! Geht es uns besser wenn man ständig mit sowas konfrontiert wird!


    1. SwissStar

      Manchmal frage ich mich, ob du das alles nur spielst, dass du nur ein Troll bist. So doof kann doch niemand sein…
      Warum sollte man eine der grössten Atomkatastrophen vergessen? Tschernobyl ist ein Mahnmal für die Gefährlichkeit von der "sauberen" Atomenergie. Es zeigt, dass der Mensch eben nicht alles kontrollieren kann, auch wenn er das gerne hätte.
      Wenn man die Vergangenheit vergisst, so vergisst man die Kultur und Identität der heutigen Gesellschaft. Denn wir existieren nur wegen der Vergangenheit, wir existieren, weil die Fehler eben nicht vergessen wurden und man aus den begangenen Fehlern gelernt hat.

      Überleg doch einfach mal ein bisschen weiter, statt nur irgendwelche Theorien und Ansichten aus dem Netz zu kopieren. Denn die meisten Verschwörungstheorien lassen sich mit ein bisschen logischem Nachdenken erklären und widerlegen.


      1. MIRRORS EDGE

        Sie erzeugen damit Angst und ängstliche Menschen kann man leichter kontrollieren bzw unterdrücken!


      2. tor1978

        Aha, sie erzeugen also Angst vor Atomkraftwerken um uns zu unterdrücken, oh je oh je, so ein Schwachsinn habe ich wirklich selten gelesen. In Wahrheit sind Atomkraftwerke völlig harmlose Energieerzeuger und natürlich sind tausende russische Soldaten bei dem aufräumarbeiten nicht an den folgen der Strahlung gestorben, war alles nur Propaganda um uns Angst zu machen. Das wir zum Unglückszeitpunkt das Haus nicht verlassen durften und nichts von draußen, Pilze usw essen sollten, war natürlich auch alles nur Propaganda. Ach was, Tschernobyl gibt’s auch nicht wirklich, alles eine Erfindung der Illuminaten um uns durch Angst zu kontrollieren.


      3. SwissStar

        Der Antwort von tor1978 ist eigentlich nichts mehr hinzuzufügen.
        Wie gesagt, so etwas darf nicht vergessen werden. Und "Angst" vor Atomkraft ist angebracht. Es handelt sich schließlich um eine unglaubliche Kraft, die wir niemals vollständig kontrollieren können. Damit darf nicht leichtsinnig gehandelt werden.


      4. Sir Daniel Fortesque

        @Swisstar: Allein die Tatsache das diese Energie genutzt wird anstatt andere Wege zu gehen ist leichtsinnig. Interessant und erschreckend ist die Entsorgung des "Atommülsl". Wie lange hält wohl die Strahlung des Mülls? Vor kurzem habe ich zudem jemanden das hier in den Medien sagen hören: "Was hindert Islamisten daran, sich für Allah vor einem Kraftwerk zu sprengen? Wenn sich jemand etwas in den Kopf setzt und sein Leben für eine "große" Sache opfert, dann schafft er das auch" Solange der Westen weiter Schlachtet, wird es immer Gruppen geben die dieses Schlachten erwidern und Rache nehmen. Zu diesem Zeitpunkt sind es Leute die mit Säbeln umherwandern. Bomben oder Säbel Es ist jedoch nicht vollkommen falsch was MIRRORS EDGE im eigentlichen Sinne ausdrücken möchte. Die "Oberen" nutzten seit jeher in der Geschichte die Angst des Pöbels um eigene Vorhaben realisieren zu können bzw Kontrolle über Menschen zu haben. Wer glaubt das habe sich geändert ist ziemlich naiv. Religionen, Feldherren, Staaten usw. Alle nutzten und nutzen die Angst der Menschen.


    2. Sir Daniel Fortesque

      Die Vergangenheit vergessen? Keine gute Idee! Fehler die man vergisst und nicht behält (daraus lernt), geschehen oftmals erneut.


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