Hideo Kojima: Konamis Verhalten ist laut dem ehemaligem Square Enix-Präsidenten „grausam“
Bekanntermaßen gibt es Diffenrenzen zwischen Konami und dem Entwickler Hideo Kojima. Nun meldet sich mit Yoichi Wada auch ein externer Teil der Branche zu Wort.
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Im Laufe dieses Jahres ist es bereits mehrfach zu Streitigkeiten zwischen dem „Metal Gear Solid“-Schöpfer Hideo Kojima und seinem Publisher Konami gekommen, die auch den Weg ans Tageslicht gefunden haben. Laut aktuellen Berichten soll die Trennung der beiden Parteien zum Jahreswechsel bereits beschlossene Sache sein.

Nichtsdestotrotz hat man bereits zuletzt für einen Eklat gesorgt als man Hideo Kojima untersagt hatte die Game Awards zu besuchen und Preise für „Metal Gear Solid 5: The Phantom Pain“ anzunehmen. Nun meldet sich via Facebook mit Yoichi Wada der ehemalige Präsident von Square Enix zu dem Streit zu Wort.

Laut Wada sei das Ganze ein Mangel an Führungsqualitäten, „Wie ich Mr. Kojima kenne, möchte ich sagen, kann ich diese grausame Behandlung nicht verstehen. Aber hier werde ich meine Gedanken als Firmenleiter geben. Wie auch immer man darüber denkt, es ist negativ für das Geschäft … aber seinen Weg so aufzugeben und sich die Welt zum Feind zu machen hat keinen Sinn.“

So sprach Wada auch ein weiteres Mal Konamis vermeintliche Entscheidung an sich zukünftig auf den Mobile-Markt zu konzentrieren. Dies hatte Konami bereits vor Monaten bestritten.

„Normalerweise passiert so etwas, wenn es einen Mangel an Führungsqualität gibt“, betont Wada. „Ich denke, dass möglicherweise niemand die Leitung hat, der aufmerksam ist und alle kleinen Details für das gesamte Unternehmen bereitlegt. Wenn man sich nicht bewusst ist, dass die Gefühle der eigenen Abteilung nicht mit der Welt im Ganzen übereinstimmen, dann können die Resultate bedauerlich sein.“

Yoichi Wada hatte das Präsidentenamt bei Square Enix zu Beginn dieses Jahres abgelegt und konzentriert sich stattdessen auf Shinra Industries, der Cloud Gaming Services-Abteilung von Square Enix.

Quelle: Kotaku

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