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Just Cause 3 im Test: Bei diesem Spiel wird Actionfans warm ums Herz!

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Just Cause 3 im Test: Bei diesem Spiel wird Actionfans warm ums Herz!

Das Spielejahr 2015 endet mit einem gewaltigen Knall: "Just Cause 3“ lässt keinen Stein auf dem anderen und entfacht ein Effekt-Gewitter, bei dem kein Auge trocken bleibt.

Open-World bleibt der aktuelle Trend für Videospiele: "The Witcher 3", "Fallout 4" oder auch "Metal Gear Solid V: The Phantom Pain" gehören zu den prominentesten Vertretern dieser ehrenwerten Zunft. Doch keines dieser Spiele ist derart schrill, laut und verrückt wie "Just Cause 3".

Das von Avalanche Studios – u.a. bekannt durch "Max Max" – entwickelte Action-Feuerwerk lässt euer Wohnzimmer erbeben. Titelheld Rico Rodriguez kehrt in seine Heimat Medici zurück. Doch dort hat sich mittlerweile der Diktator Sebastiano Di Ravello eingenistet und bedroht die Welt mit streng geheimen Bavarium-Waffen. Rico reagiert also auf die ihm ganz eigene Art – mit Knarre, Sprengstoff und einer guten Portion Adrenalin!

Alle Macht dem Volk

Medici befindet sich zu Beginn des Spiels noch fest in der Hand des fiesen Di Ravello. Rico muss dessen Macht brechen und genau hier setzt "Just Cause 3" auf die typische Ubisoft-Formel. In der über 400 Quadratkilometer großen Spielwelt stolpert ihr immer wieder über versteckte Lager, Militärbasen und auch Dörfer. Alle Ortstypen zusammen gerechnet gibt es 130 Lokalitäten, die ihr zurückerobern könnt.

Da Rico kein Freund großer Worte ist, geht es in "Just Cause 3" in erster Linie auch darum, die Bauten des Diktators dem Erdboden gleichzumachen. In Militärbasen beispielsweise vernichtet ihr Benzintanks, Radarschüsseln oder Elektrokästen. In Städten hingegen reißt ihr Di Ravellos Monumente nieder oder deaktiviert die Überwachungsanlagen. Wie ihr das Ganze anstellt, bleibt letztlich eure Entscheidung. Hauptsache am Ende sind die geforderten Objekte Schrott.

Durch diese einfache Spielmechanik eignet sich "Just Cause 3" auch ausgezeichnet für zwischendurch. Das Erobern kleinerer Lager dauert kaum länger als fünf Minuten. Große Stationen mit in den Himmel ragenden Bohrtürmen oder geheime Forschungsanlagen fressen dagegen gerne 20 oder mehr Minuten.

Das Abrisskommando ist da!

Rico Rodriguez ist nicht nur Actionheld, sondern auch begeisterter Extremsportler. Im Kampf gegen Di Ravellos Schurken nutzt er eine Kombination aus handelsüblichen Waffen, Greifhaken, Wingsuit und Fallschirm.

Diese Mischung erlaubt verrückte Manöver: Mit dem Greifhaken etwa verbindet ihr Objekte und könnt so beispielsweise Soldaten an Benzinfässer knoten, um diese anschließend zu sprengen. Oder ihr hüpft aus großer Höhe mit dem Wingsuit ab und zieht euch an Hubschrauber oder andere Fahrzeuge heran. Letztlich sind der Fantasie und der Spontanität keine Grenzen gesetzt.

Allerdings erfordert "Just Cause 3" auch eine gewisse Einarbeitung. In den ersten Stunden werdet ihr manch schmerzhafte Bruchlandung erleiden oder Probleme mit den vielen verschiedenen Funktionen haben. Glücklicherweise bestraft "Just Cause 3" kleinere Patzer nicht sofort. Rico verträgt einiges an Schaden und hält selbst längerem MG-Beschuss problemlos stand.

Die Steuerung erweist sich im Test als sehr direkt und arcadig – gerade bei den vielen Fahrzeugen. Allerdings gibt es kleinere Abzüge: So müsst ihr das Zielen über Kimme und Korn erst über das Absolvieren von Nebenaufgaben freischalten. Darüber hinaus stört es ganz gewaltig, dass das Platzieren von Sprengsätzen auf der gleichen Taste liegt wie das Werfen von Granaten. Wer in der Hitze des Gefechts verpasst, die TNT-Ladungen mit einem Klick nach unten auszuwählen, jagt sich ratzfatz selbst in die Luft.

Die Rebellen kommen

Natürlich befreit ihr Medici nicht aus purem Spaß an der Freud. Vielmehr schaltet ihr durch das langsame Zurückerobern neue Ausrüstungsgegenstände und Zusatzaktivitäten frei. Mit Wettrennen, Bomben-Eskorten und Wingsuit-Flügen ergattert ihr nämlich Zahnräder, die ihr zum Aufrüsten von Ricos Arsenal benötigt. Grundsätzlich ist die Art der Charaktererweiterung eine schöne und motivierende Angelegenheit.

Speziell wer gerne auf wilde Stunts setzt, kann hier noch einmal sein Arsenal aufrüsten. Zwingend notwendig sind diese Extras allerdings nicht. Man kann alle Hauptaufgaben problemlos bewältigen, ohne die Nebenjobs auch nur anzuschauen.

Gleiches gilt für die so genannten Rebellenabwürfe. Rico kann zu jedem Zeitpunkt Verstärkung in Form von Fahrzeugen und Waffen beordern. Die Rebellion liefert die Container dann per Luftpost. Die zur Verfügung stehenden Ausrüstungsgegenstände schaltet ihr durch das Erobern bestimmter Militärbasen oder Städte frei.A

Die Rebellenabwürfe sind gerade bei größeren Schlachten sehr nützlich. Denn inmitten von Explosionen und umherzischenden Kugeln verliert man schnell die Übersicht und hat nicht die Zeit, um sich nach Waffenkisten umzuschauen.

Zu schön, um wahr zu sein

"Just Cause 3" entlässt euch bereits nach kurzer Zeit in seine offene Spielwelt und legt die gesamte Karte offen. Die Hauptgeschichte rückt angesichts der puren Masse an Möglichkeiten in den Hintergrund. Eigentlich unterhalten die 25 Missionen ganz gut, auch wenn hier niemand die ganz großen Emotionen erwarten sollte. "Just Cause 3" ist gute Action, wirklich geklickt hat es bei uns aber nicht.

Dafür aber müssen wir Avalanche Studios für die tolle Präsentation des Action-Reißers loben. Medici ist mit seinen kräftigen Farben und dem Insel-Panorama eine wahre Augenweide. Dazu geizt das Spiel nicht mit spektakulären Explosionen und ausgefeilten Physik-Spielereien. Gerade bei Experimenten mit Sprengladungen und Greifhaken waren wir immer wieder überrascht, was in "Just Cause 3" alles möglich ist.

Allerdings erkauft sich Avalanche Studios diese Finesse vergleichsweise teuer. PC-Spieler benötigen leistungsstarke Hardware, damit das Spiel flüssig läuft. Konsolenspieler müssen sich dagegen auf kleinere Ruckler einstellen, wenn es auf dem Bildschirm allzu spektakulär wird. Im Test ging die PS4 ein ums andere Mal spürbar in die Knie – allerdings nur, wenn wirklich viel los war. Darüber hinaus sind die Ladezeiten – wohl auch wegen der Online-Ranglisten  – teils sehr lang.

Meinung

"Just Cause 3" ist sicher nicht so emotional wie "The Witcher 3", so nah am Zeitgeist wie "GTA V" oder gar so historisch wertvoll wie "Assassin’s Creed Syndicate" – Aber es macht eine Riesenlaune! Rico Rodriguez als coole, Oneliner dreschender Abrissbirne funktioniert einfach klasse. Wilde Explosionen und spektakuläre Stunts täuschen gekonnt darüber hinweg, dass das Missionsdesign vergleichsweise einfach ist. Gerade die Eroberung der 130 Stützpunkte und Dörfer ist mit der Zeit überaus ermüdend und den Hauptmissionen fehlt es immer wieder am notwendigen Pepp. Aber sei es drum: "Just Cause 3" ist Gute-Laune-Action und schenkt euch beim Abwracken der Spielwelt reichlich Freiheiten und Optionen. Wenn wir kopfüber unter einem Hubschrauber hängen und eine feindliche Basis mit dem Raketenwerfer zerschießen, dann hat "Just Cause 3" seine stärksten Momente.

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34   Kommentare  

  • R123Rob

    "Darüber hinaus stört es ganz gewaltig, dass das Platzieren von Sprengsätzen auf der gleichen Taste liegt wie das Werfen von Granaten. Wer in der Hitze des Gefechts verpasst, die TNT-Ladungen mit einem Klick nach unten auszuwählen, jagt sich ratzfatz selbst in die Luft."

    Eieiei… ein altbekanntes Problem, welches wohl nie verschwindet.

    Ansonsten ein toller Test, der alles auf den Punkt bringt. Ein großes Action-Fun Game – Kopf aus, Niveau ganz nach unten schieben und ab geht’s.


  • The-Last-Of-Me-X

    Kurze Frage: Kann der Hauptcharakter in Deckung gehen, wie z.B. bei Gears of War? Deckungs-Shooter-Mechaniken?


    1. Noise

      Hm, in Teil 2 war das rein thoeretisch durch Ducken möglich, in Just Cause geht es aber mehr ums ständige Wechseln der Positionen, da passt ein Deckungssystem nicht wirklich ins Konzept.


  • Supporter

    …"Im Test ging die PS4 ein ums andere Mal spürbar in die Knie – allerdings nur, wenn wirklich viel los war"…

    Dann läuft auf der Xbox also alles Rund?! Das ist doch Super.


    1. DeinTeddybaer

      Zumindest wenn man sich Videos anguckt und Berichten zufolge, sind keine Ruckler wahrnehmbar.


      1. DeinTeddybaer

        Echte XBox One Spieler die nach Auge beurteilen und das Spiel selbst besitzen und nicht nach irgendwelchen technischen Analysen urteilen.
        Deshalb ja auch "keine Ruckler wahrnehmbar" selbst wenn die FPS einsacken sollten.


      2. Umrael

        "Meine subjektive Wahrnehmung schlägt deine objektive, technische Analyse eines renommierten Spiele-Magazins."
        Okay.


      3. DeinTeddybaer

        Genau das ist euer aller problem. Für euch ist das alles nur ein einziger Wettkampf und auf Spiele kommt es euch überhaupt nicht mehr an.

        Man erkennt keine Ruckler und darauf kommt es an. Also kann man die Entwicklern nur beglückwünschen.

        Und objektive Analyse kann man bei DF sowieso knicken.


      4. Umrael

        "Für euch ist das alles nur ein einziger Wettkampf und auf Spiele kommt es euch überhaupt nicht mehr an."
        Blödsinnige Unterstellung. Du hast eine klar widerlegbare Behauptung aufgestellt und dann geht es plötzlich nicht mehr länger um das Spiel?

        "Man erkennt keine Ruckler und darauf kommt es an. "
        Sprich für dich. Slowdowns sind klar erkennbar.


      1. DeinTeddybaer

        Ist dir auch aufgefallen, dass bei der Ps4 Version ab 2:54 Minuten weniger auf einmal explodiert, als bei der X1 Version?
        Oder dass die sich ab 2 Minuten bei der Ps4 Version weniger drehen, als bei der X1 Version? Bei der X1 version drehen die sich da mehrere Runden und bei der PS4 Version höchstens eine, wenn überhaupt.

        Und am Wichtigsten: Bei beiden sind keine Ruckler zu erkennen, egal was die Analyse sagt.


      2. Umrael

        "Bei beiden sind keine Ruckler zu erkennen"
        Kennst du den Begriff "Slowdown"? Scheinbar nicht, denn viel offensichtlicher als in diesem Video könnte man sie kaum zeigen.

        Ja, und es ist alles eine Verschwörung, um die Xbox One in schlechtem Licht dastehen zu lassen. Lass mich kurz meinen Aluhut suchen.


      3. DeinTeddybaer

        Ich wusste ja, dass du nur auf die Werte von DF achtest und dir das Spiel gar nicht anguckst. Typisch PS4 Fanboy… nur auf Zahlen achten und keine Spiele spielen… traurig.


      4. Mehico Taco Boy

        Ayayayay, DeinTeddybaer mein amigo!

        Bashe bitte wieder auf gewohnte Art gegen die PS4 und Sony. Denn es liegt dir wesentlich besser die PS4 schlecht zu reden, als die Xbox One schön zu reden. Ayayayay!

        Es hat doch einen gewissen Fremdschämfaktor, wenn du hier die eindeutig schlechtere Xbox-Version verteidigst und dabei sogar behauptest, dass es nicht um die Zahlen geht, sondern um das Spiel.

        Weißt du was, mein amigo? Auch mir geht es hauptsächlich nur ums Spiel – und genau deswegen hole ich mir lieber die bessere PS4-Version zum gleichen Preis, um damit mit dem überzeugenderen Spielerlebnis meinen Spaß zu haben. ¡Fantastico!


      5. DeinTeddybaer

        Du würdest immer zur PS4 Version greifen, egal ob besser oder nicht 😉
        Und ich bashe nicht gegen die PS4, ich sage nur dass sie nicht besser oder schlechter, als die X1 ist. Das ist ein Unterschied.


      6. Supporter

        Ach Teddy lass es…den Deppen die völlig blind sind ist einfach nicht zu helfen.

        Du hast Recht und jeder, der sich dieses Video ohne Fanboy Brille und mit Aufmerksamkeit anschaut, sieht das deine Behauptungen Hand und Fuß haben!


      7. Umrael

        "Wie kommst du jetzt auf “technische” Hirngespinste?"
        Weil meine Behauptung auf einer Technikanalyse fußt. Deine hingegen auf Selbstwahrnehmung, die sehr leicht zu täuschen ist. Da helfen dir deine Fanboy-Parolen auch nicht.
        "Typisch PS4 Fanboy… nur auf Zahlen achten und keine Spiele spielen… traurig."
        Sagt wer? Steht wo? Ich habe die Technikanalyse präsentiert und du Kleingeist versuchst mit Sticheleien gegen Fakten anzureden. Es ist lachhaft.

        "Du hast Recht und jeder, der sich dieses Video ohne Fanboy Brille und mit Aufmerksamkeit anschaut, sieht das deine Behauptungen Hand und Fuß haben!"
        Da muss irgendwo ein Nest sein…


      8. Umrael

        "Und ich bashe nicht gegen die PS4, ich sage nur dass sie nicht besser oder schlechter, als die X1 ist. Das ist ein Unterschied."
        Reden wir von den Konsolen oder der JC 3-Version? Wenn letzteres, dann liegst du definitiv falsch, denn die Xbox One-Version macht nichts besser als die PS4-Version, aber vieles schlechter.


      9. Xclouder

        @DeinTeddybaer
        Recht hast du. Auch die X1 Star Wars Version sollte ja angeblich so schlecht sein. Ich habe beide Versionen hier und die X1 Version sieht mit 720p genau so gut aus wie die PS4 Version bei 900p, absolut keine Unterschiede. Soviel zu Umrael´s "technische Analyse eines renommierten Spiele-Magazins" und bessere Auflösung.

        Er sollte sich vielleicht lieber mal bei seriösen Magazinen umhören. 😉


      10. DeinTeddybaer

        Ich habe dir gezeigt, woran bei diesem Test die Unterschiede entstehen konnten, nämlich da wo auf der X1 mehr los ist als auf der PS4. Ich habe gesagt die Analyse ist egal, weil man kein Geruckel sieht.
        Deine technische Analyse ist sinnlos und das habe ich dir gezeigt. Und um die Konsolen an sich ging es wegen Taco. Hättest du richtig gelesen, wüsstest du auch dass ich nicht sagte die X1 würde etwas besser machen, sondern nur nicht so viel schlechter wie von der PS4 Gemeinde immer erfunden wird. Unter anderem aufgrund schwachsinniger Analysen. Und alle deine Antworten zeigen mir, dass du nur die Analysen anguckst und nicht die Spiele. Und das ist das Problem von euch allen PS4 Fanboys, ihr wollt immer nur das Konkurrenz Produkt schlecht machen und ich glaube nur die wenigsten von euch besitzen überhaupt eine PS4. Und deshalb tut ihr mir leid.


      11. Umrael

        "Deine technische Analyse ist sinnlos und das habe ich dir gezeigt. "
        Du hast nichts gezeigt. Es sind nichts weiter als persönliche Eindrücke, die eben nicht mehr als das sind. Mehr als Einschätzungen lieferst du nicht. Gerade das "Ich merke keine Ruckler/Slowdowns, deswegen gibt es keine" ist derart lachthaft, dass ich gar nicht weiß, wo ich anfangen soll. Das ist dein Problem: Du siehst, was du sehen willst, allen Fakten zum Trotz. Übrigens schaffe ich es dich zu kritisieren, ohne eine komplette Spielerschaft über einen Kamm zu scheren.
        Dir steht es übrigens frei, deine eigenen Quellen zu Rate zu ziehen. Ein einfaches "ist halt so" wird in keinem Bereich dieser Welt als hinreichende Antwort akzeptiert, auch in diesem Fall nicht. Damit bleibt nicht mehr als eine Farce.


  • The Blob

    Puh echt schwach, Drops auf 20 bzw. 24 Fps merkt man deutlich. Dann noch die 15 Minuten ladezeiten bei der One und man weiß, dass hier mal wieder keine Programmiergötter am Werk waren.


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